Originalband – Heft 56

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A. v. Hirschenstein

Schlachtfeld Smolensk

Ostfront 1941: Das Kradschützenbataillon 29 im Sturm auf Rußland

64 Seiten

Beschreibung

Bei der Planung zum Angriff auf die Sowjetunion hatte die Wehrmachtführung drei Hauptstoßrichtungen geplant: Eine im Süden, ­eine im Norden, eine in der Mitte. Im Süden sollte der Kaukasus mit seinen Ölfeldern eingenommen werden, mit Leningrad im Norden ein bedeutender Verkehrsknotenpunkt. Die Heeresgruppe Mitte hatte als Ziel die sowjetische Hauptstadt Moskau. Mit der Eroberung dieser Stadt hätte die Sowjetunion einen enormen Prestigeverlust hin­nehmen müssen und wäre zusätzlich ihres Regierungssitzes beraubt worden.
Somit wurden in der Heeresgruppe Mitte auch die stärksten Kräfte massiert. Oberbefehlshaber der Heeresgruppe wurde Generalfeldmarschall Fedor von Bock. Ihm wurde die 9. Armee, die Panzergruppen 2 und 3 sowie die 4. Armee unterstellt. Nach dem Angriffsbeginn am 22. Juni 1941 nahm die Heeresgruppe zügig die Stadt Brest-Litowsk ein und marschierte dann weiter auf das Nahziel Smolensk zu. Auf dem Weg dorthin konnten in der Schlacht bei ­Bialystok und Minsk über 300.000 Rotarmisten gefangengenommen werden. Die beiden Panzergruppen unter den Generalobersten Hermann Hoth und Heinz Guderian stießen danach umgehend nach Smolensk weiter. Diese Stadt am Ufer des Dnjepr war nur 400 Kilo­meter von Moskau entfernt und nur der Einbruch des Winters konnte dem raschen Vorstoß der Deutschen ein Ende bereiten. Die sowje­tischen Generale und Marschalle mußten jetzt Zeit gewinnen. Dazu sollte Smolensk so lange wie möglich verteidigt werden. Am 10. Juli begann die deutsche Offen­sive, die zur Überschreitung des Dnjepr führen sollte. Schon am 16. Juli konnte die 29. Infanterie-Division Smolensk einnehmen, doch westlich der Stadt hatten sich sowjetische Kräfte behaupten können.
Die deutsche Führung erkannte die Situation und ließ die Panzergruppe 2 im Norden und die Panzergruppe 3 im Süden eindrehen, um den Kessel aufzulösen. Jetzt standen die deutschen Generale unter Druck: Die Feindkräfte mußten schnellstmöglich zerschlagen werden, um die eigenen Kräfte gleich im Anschluß weiter auf Moskau marschieren zu lassen. Der Beginn der Schlammperiode im Herbst und der Frost des darauffolgenden Winters hätten sonst den Angriff auf Moskau erheblich erschwert.
Die wagemutigen Männer des Kradschützenbataillons 29 mußten sich auf schwere Kämpfe einstellen, insbesondere weil die sowje­tischen Soldaten mit dem Mut der Verzweiflung verteidigten…

 

Zusätzliche Informationen

Gewicht 150 g
Author: admin