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A. George
Alles auf eine Karte
Ostpreußen 1944: Die 5. Panzer-Division stoppt den Durchbruch der russischen 11. Gardearmee vor Gumbinnen
64 Seiten
Beschreibung
Am 16. Oktober 1944 begann die sowjetische Offensive auf Ostpreußen. Die Rote Armee überschritt in den folgenden Tagen an mehreren Stellen die deutsche Reichsgrenze und drang weit in Ostpreußen ein. Bei Nemmersdorf, einem kleinen Dorf südwestlich von Gumbinnen, rückten die Verbände am 21. Oktober 1944 am weitesten nach Westen vor. Als die 3. Weißrussische Front zwischen Schirwindt und Augustow zur Offensive antrat, bestand auf deutscher Seite kein Zweifel, daß das Ziel der Sowjets diesmal Königsberg hieß. Aber Nemmersdorf war nicht nur Ausgangspunkt für die erste Angriffsoperation der Roten Armee, um über die deutsche Reichsgrenze nach Ostpreußen einzubrechen, der Ort steht als ein Symbol für all das, was die ostdeutsche Zivilbevölkerung gegen Ende des Zweiten Weltkriegs erleiden mußte. Das Massaker an den friedlichen Einwohnern durch Rotarmisten markierte zugleich den Beginn einer Massenflucht gigantischen Ausmaßes, an die sich die Vertreibungen mit Massenverbrechen mit in der Moderne bisher nicht gekanntem Ausmaß anschlossen. Rund 2,5 Millionen Deutsche, vorwiegend Zivilisten, kamen dabei ums Leben.
Die mit hohen Erwartungen unternommene russische Großoffensive fand indes an der Angerapp, einen 168 Kilometer langen Fluß, der an Angerburg, Darkehmen, Insterburg und Tammowischken vorbeifließt, ein rasches Ende. Hier gelang es der deutschen Führung, die feindliche Angriffsspitze ostwärts Nemmersdorf vernichtend zu schlagen. Noch einmal drängten Teile der deutschen 5. Panzer-Division und die Fallschirm-Panzer-Division „Hermann Göring“ die sowjetische 11. Garde-Armee zurück. Die Frontlinie konnte stabilisiert werden und hielt bis zum Januar 1945. In dem zurückeroberten Gebiet fanden die deutschen Soldaten grauenvolle Beweise für die Untaten des Gegners, der an dieser Stelle zum ersten Mal mit der deutschen Zivilbevölkerung in Berührung gekommen war.
Am Rande der Schlacht um die Angerapp versuchten die Sowjets tagelang, auf Gumbinnen durchzustoßen, selbst als die deutsche Gegenoffensive bereits in vollem Gange war und herbe Verluste eingetreten waren. Von diesen harten Abwehrkämpfen handelt der nachstehende Bericht, der die Ereignisse im Oktober 1944 aus der Sicht der Luftwaffe, hier in Gestalt von Feldwebel Burger, der Infanterie unter Hauptmann Manthey und einer Panzerbesatzung unter Leutnant Annacker, aufzeigt, die sich in einer gemeinsamen Operation noch einmal gegen die gewaltige Feindübermacht behaupten wollen. Sie müssen in Gumbinnen „alles auf eine Karte setzen“…
Zusätzliche Informationen
Gewicht | 56 g |
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