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B. Wagner
Die rote Welle
Ostpreußen 1945: Die 7. Panzer-Division stemmt sich gegen die große Winteroffensive der Roten Armee
64 Seiten
Beschreibung
Am 12. Januar 1945 begann die große Winteroffensive der Roten Armee gegen die deutsche Ostfront. Von der Weichsel bis zur Oder, danach der Einzug in Berlin… der „große patriotische Krieg“, den die Rote Armee führte und der im Mai 1945 sein Ende fand, besiegelte das Schicksal des Dritten Reichs.
Im Rahmen der 3. Panzerarmee wurde die legendäre Gespenster-Division nach ihrer Teilauffrischung und Neuaufstellung auf dem Truppenübungsplatz Arys in Ostpreußen im November 1944 an den Narew verlegt. Als mobile Eingreifreserve sollte die 7. Panzer-Division sofort zur Stelle sein, wenn die letzte große Offensive der Roten Armee ihren Anfang an den Grenzen Deutschlands nehmen würde. Und das tat die Rote Armee im Januar 1945 mit beeindruckenden Zahlen: Insgesamt fünf Millionen Rotarmisten, ungefähr 60 Infanteriearmeen, sechs vollständig motorisierte Panzerarmeen, ein Dutzend Luftarmeen, sowie polnische, tschechische, rumänische und bulgarische Einheiten standen vor den Toren des Deutschen Reichs. Zwei Schwerpunkte kristallisierten sich heraus: die Operation Weichsel–Oder, die die Weichsel in Richtung Berlin und Schlesien traf, mit Flügeloperationen im Norden (Ostpreußen und Ostpommern) und im Süden (Operation Westkarpaten).
Die 7. Panzer-Division wurde von diesem massiven Vorstoß hart getroffen. Nur noch wenige Panzer und noch weniger Sprit und Munition standen zur Verfügung, um nicht nur die Heimat sondern vor allen Dingen die Flüchtlinge zu schützen, die in endlosen Trecks den ostdeutschen Häfen zustrebten. Die „rote Welle“ hatte Hunderttausende Ostdeutsche in Panik versetzt und sie zur Flucht bewogen.
In den Monaten Januar bis März fiel eine deutsche Stadt nach der anderen – Graudenz, Marienwerder, Elbing und Konitz.
Der Tag rückt näher, an dem der Krieg sein Ende finden wird, das ist jedem Landser bewußt, der in den Kämpfen gegen die niemals endenden Wellen der Russen steht. Aber die Sorge um die eigene Bevölkerung, die den Rotarmisten genauso zum Opfer fällt wie die deutschen Soldaten, läßt den Widerstand nie ganz erlahmen. Und so schafft es die Panzerbesatzung Hartmann – unter ihrem Kommandeur Hans Christern – mit ihrem „Panther“ auf dem Rückzug nach Hela noch einmal, ebenso wie die „Gespenster“ in Frankreich unter Erwin Rommel, der Roten Armee unvermittelt und überraschend kleine Wunden zu schlagen. Mit den letzten Flüchtlingen wird die 7. Panzer-Division ausgeschifft, aber was wird sie zu Hause erwarten?
Zusätzliche Informationen
Gewicht | 50 g |
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