€ 3.25
zzgl. Versandkosten
E. Nürnberger
Eingekesselt und vernichtet
Ostfeldzug 1942: Die 24. Infanterie-Division bekämpft durchgebrochene russische Verbände am Ladoga-See
64 Seiten
Beschreibung
Für die Eroberung der Stadt Leningrad hatten die Kräfte der deutschen Heeresgruppe Nord im Herbst 1941 nicht mehr ausgereicht. Leningrad wurde zwar überwiegend eingeschlossen, doch der Ladoga-See blieb in den Händen der Sowjets.
Die deutsche Linie verlief auf dem Südufer der Newa bis nach Schlüsselburg und von da aus entlang dem Südufer des Ladoga-Sees, wo sie in der Gegend von Lipki hart nach Süden hin abbog. So war zwischen der Front an der Newa und der nach Süden abbiegenden Frontlinie ein etwa 20 Kilometer breiter Streifen entstanden, der von den Deutschen „Flaschenhals“ genannt wurde und der den Sowjets ein Dorn im Auge war, den sie beseitigen wollten.
Mitten in die Vorbereitungen der deutschen Heeresführung für die entscheidende Schlacht um Leningrad stieß der russische Angriff in Richtung Mga. Ziel war es, in einem massiven Stoßkeil über den Bahnknotenpunkt Mga entlang der Kirow-Bahn hin zur Newa und zur Tosna-Mündung vorzustoßen, um dadurch eine Landverbindung nach Leningrad zu schaffen. Dafür mußten von den Sowjets der sogenannte „Flaschenhals“ durchstoßen und die darin stehenden deutschen Verbände ausgeschaltet werden.
Im Sommer 1942 hatte die Rote Armee westlich des unteren Wolchow ihre 2. Stoßarmee und die 54. Armee versammelt. Ab Ende Juli und Anfang August 1942 stürmten die Sowjets gegen die deutschen Stellungen und führten ihre Stoßkeile Richtung Westen. Die geplante Offensive der deutschen Wehrmacht auf Leningrad konnte somit nicht stattfinden, weil nun alle Angriffsvorbereitungn zur Abschnürung des russischen Stoßkeils angesetzt wurden. Die Korps-Kommandos XXX und LIV sowie vier Infanterie-Divisionen der 11. Armee wurden nach der Eroberung von Sewastopol in den östlich von Leningrad liegenden Kampfraum beordert, um zur Eroberung der belagerten Stadt Leningrad eingesetzt zu werden.
Eine dieser Einheiten war die 24. Infanterie-Division (ID), die in den stark bedrohten Flaschenhals geschickt wurde, um die dort bereits stellenweise durchgebrochenen sowjetischen Verbände in Gegenangriffen abzuschneiden und zu vernichten.
In der ersten Ladoga-Schlacht erhält der I. Zug unter Leutnant Winckler einen Sonderauftrag, der am Ende die Einkesselung und Vernichtung der russischen Verbände im Flaschenhals zur Folge hat; aber beim Durchbruchsversuch der Russen nach Mga fließt nicht nur Blut auf Seiten der Sowjets…
Zusätzliche Informationen
Gewicht | 50 g |
---|