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B. Wagner
Der Balkan brennt
Balkan 1944: Der Kampf des Sonderverbandes „Brandenburg“ gegen griechische und jugoslawische Partisanen
72 Seiten
Beschreibung
Partisanen – sie schlagen ohne Vorwarnung zu: Für die einen sind sie Freiheitskämpfer, für andere Terroristen. Partisanen verüben hinter den feindlichen Linien Anschläge oder Sabotage, auch heute noch. Partisanen wirken vor allem in den Gebieten, wo sie aufgewachsen sind, wo ihnen alles vertraut ist. Genau das ist es, was die Bekämpfung von Partisanen so unberechenbar macht. In den Bergregionen auf dem Balkan spielt seit Jahrhunderten die Gestalt des „edlen Räubers“ eine historische Rolle, in Gestalt eines heldenhaften Räubertums mit politischer Färbung. Klangvolle Namen wie das griechische „Pallikaren“ („Heldenburschen“) können aber nicht darüber hinwegtäuschen, daß die Freischärler mit ihren Gegnern kurzen Prozeß machen.
Der Partisanenkrieg lebte in Europa wieder auf, als der Zweite Weltkrieg begann. In Rußland machte die Wehrmacht erstmals Bekanntschaft mit Partisanen, die sich auf die Liquidierung einzelner Soldaten oder kleinerer Gruppen spezialisiert hatten, die zu herben Verlusten führten. Nach dem deutschen Balkanfeldzug im April und Mai 1941 gerieten Jugoslawien und Griechenland unter deutsche Besatzung. Die verkehrsfernen Berglandschaften blieben außerhalb der Kontrolle der Besatzungsmacht. Dort bildeten sich schon im Herbst 1941 kleine Widerstandsgruppen, die von seiten der deutschen und italienischen Führung zunächst wenig beachtet wurden. Ausgangspunkt dieser Entwicklung waren Bosnien und Montenegro, von wo aus sich die Bewegung während des Jahres 1942 nach allen Seiten ausbreitete. Zu Ende des Jahres 1942 war auch Nordgriechenland von dieser Bewegung erfaßt, zu Beginn des Jahres 1943 folgte Mittelgriechenland. Das Kriegsjahr 1943 hatte der Wehrmacht schwere Verluste beigebracht, die 1944, nach dem Zusammenbruch mehrerer Fronten, noch zunahmen. Die Heeresgruppen mußten sich überall zurückziehen, auch auf dem Balkan. Erst spät hatte die deutsche Führung erkannt, daß ihren Soldaten nicht nur Gefahr durch ihre alliierten Gegner drohte, sondern auch durch Partisanen, die ihre Chance gekommen sahen, die Besatzer aus dem Land zu vertreiben.
Die „Brandenburger“, eine deutsche Spezialeinheit des Amtes Ausland/Abwehr, wird auf den Balkan beordert, um den Kampf gegen die Freischärler aufzunehmen, für den die Männer ausgebildet worden waren. Aber auch sie müssen sich auf die Kriegsspiele mit griechischen, albanischen und rumänischen Partisanen einlassen, die ganz anders vorgehen als ihr russisches Pendant, mit Folgen…
Zusätzliche Informationen
Gewicht | 80 g |
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