€ 4.45
zzgl. Versandkosten
A. Appel
Ausbruch aus Oserki
Vorstoß auf Moskau 1941: Die 45. Infanterie-Division muß sich nach blutigen Verlusten aus Jelez zurückziehen
130 Seiten
Beschreibung
Nachdem in der großen Kesselschlacht von Kiew fünf Sowjetarmeen vernichtet und gut 665.000 Gefangene gemacht worden waren, begann an der Ostfront ein neues Kapitel. Die Verbände der Wehrmacht gruppierten um. Neues Angriffsziel wurde Moskau! Schon Anfang September hatte die Heeresgruppe (HGr.) Mitte aus dem Führerhauptquartier die Weisung erhalten, noch vor Anbruch des Winters auf die Hauptstadt der Sowjetunion anzutreten und diese zu nehmen. Um die Schlagkraft der HGr. Mitte für die zu erwartenden schweren Kämpfe zu erhöhen, hatten die HGr. Süd und Nord erhebliche Kräfte abzugeben.
Bei der Operation „Taifun“ sollte die Hauptstadt der Sowjetunion von zwei Seiten her zangenförmig umgangen werden. Der im Norden angreifende Flügel der HGr. Mitte, bestehend aus der 9. Armee und der 3. Panzer-Armee, hatte über Rschew und Kalinin bis an den Nordrand Moskaus vorzustoßen. Das Zentrum der großen Herbstoffensive bildeten die 4. Armee und die 4. Panzer-Armee, die aus den Räumen Smolensk über Wjasma und Roslawl über Kaluga die Stadt frontal angreifen sollten. Der südliche Flügel aus der 2. Armee und der 2. Panzer-Armee hatte die sowjetische Kapitale von Süden her anzugehen.
Schon in den ersten Tagen der Kampfhandlungen gelang es, eine größere Feindgruppierung im Raum Trubtschewsk einzuschließen. Allerdings leisteten die dort kämpfenden Truppen der Roten Armee hinhaltend Widerstand, bevor sie sich geschlagen geben mußten. Daher gelang es einigen Truppenteilen, aus dem Kessel auszubrechen und sich mit anderen versprengten Einheiten der Roten Armee zu vereinigen. Bis zu deren endgültiger Eliminierung stellten diese Feindkräfte eine ständige Gefahr für die Truppen der 2. Panzer-Armee dar.
Am 3. Oktober erreichten die Panzerspitzen Orel. Von hier aus waren es noch etwa dreihundert Kilometer bis an den Südrand von Moskau. Zwei Tage später fiel Rylsk, am 6. Oktober Brjansk und am 8. Oktober Dimitrijew. Es ging scheinbar unaufhaltsam vorwärts, und die deutschen Truppen näherten sich von drei Seiten Moskau.
Die 45. Infanterie-Division, die nach der Schlacht um Kiew in den Raum Rylsk befohlen worden war, sollte Jelez besetzen, eine wichtige Verkehrsverbindung der Kreuzung Moskau–Tula–Donbecken. Aber die Landser müssen schmerzlich erfahren, daß der Siegeszug der deutschen Wehrmacht vor den Toren Moskaus ein Ende finden wird, so erbittert kämpfen hier die Russen um jeden Meter Boden. Die 45. Infanterie-Division wird in Oserki eingekesselt und steht kurz davor, aufgerieben zu werden. Aber Hilfe naht…
Zusätzliche Informationen
Gewicht | 80 g |
---|