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K. Kollatz
Generalmajor Karl-Lothar Schulz
Die Kampfeinsätze der 1. Fallschirmjäger-Division in Holland, Kreta, Rußland und Italien 1940–1945
64 Seiten

Beschreibung
Am 30. April 1907 in Königsberg/Pr. als Sohn eines Kantors geboren, wurde Karl-Lothar Schulz nach bestandenem Abitur 1924 im Artillerie-Regiment 1 als Pionier ausgebildet. Als Leutnant in der Polizeigruppe Wecke z.b.V. meldete er sich 1935 zur Luftwaffe und wurde am 1. Oktober des gleichen Jahres dem Regiment „General Göring“ zugeteilt, wo er zum Oberleutnant befördert und Chef der 15. (Pionier-)Kompanie wurde. Seit 1938 Führer des III. Bataillons des Fallschirmjäger-Regiments 1, nahm er zu Beginn des Westfeldzuges, beim Sprung in die „Festung Holland“, an der Spitze seines Regiments den Flugplatz von Rotterdam ein. Für diese Leistung und erwiesene Tapferkeit vor dem Feind wurde er am 24. Mai 1940 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet.
Auf Kreta konnte der Major erneut beweisen, daß sich die Fallschirmjäger zu einer effektiven Truppe entwickelt hatten, die, auch wenn sie unter Druck stand, erfolgreich den Gegner bekämpfen konnte. Die weiteren Stationen sahen Karl-Lothar Schulz und das III./FJR 1 in Leningrad 1942, wo er am 4. Juni 1942 zum Kommandeur des Fallschirmjäger-Regiments 1 ernannt wurde. Das Deutsche Kreuz in Gold war ihm zuvor am 26. Februar verliehen worden.
1943 zum Oberst ernannt, kämpfte seine Division in Sinjawino und Orel, bevor sie im Herbst nach Italien verlegt wurde. Hier setzte sich die erfolgreiche Laufbahn von Oberst Schulz nahtlos fort. Wo seine Fallschirmjäger gebraucht wurden, waren sie zur Stelle. Ihr Einsatz am Monte Cassino, der 520 Meter über der Stadt Cas-sino aufragte, gehört zu den außergewöhnlichsten Einsätzen der Division. Auf seinem Gipfel befand sich ein Benediktinerkloster, das später berühmt gewordene Kloster Monte Cassino. Für die erfolgreiche Verteidigung des Hügels 435 durch seine Kampfgruppe während der ersten Schlacht um Monte Cassino erhielt Karl-Lothar Schulz das Eichenlaub. Im Oktober 1944 übernahm er als Führer die 1. Fallschirmjäger-Division. Und die Erfolgssträhne für den umsichtigen Kommandeur, „der Großes vollbracht hat“, wie es General Bruno Bräuer später einmal ausführte, riß nicht ab. Im November erhielt er für die Verteidigung von Bologna die Schwerter.

Zusätzliche Informationen
| Gewicht | 56 g |
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