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D. Köhr
Stoßtrupp Hotzert
Endkampf 1944/45: Junge Kriegsfreiwillige im Einsatz mit Karabiner und Panzerfaust
64 Seiten

Beschreibung
Kriegsfreiwillige, wie der Name schon sagt, meldeten sich freiwillig zur Armee, nach der Wehrordnung nach Ausbruch eines Krieges für die Dauer der Kampfhandlungen. In Deutschland galt seit 1943 eine Dienstpflicht für alle 17–18jährigen Jungen. Sie wurden bei Ernteeinsätzen eingesetzt, bei Sammelaktionen für Bedürftige und Ausgebombte, im Sanitätswesen oder als Luftwaffenhelfer. 1942/43 wurden die Jungen der Jahrgänge 1926 und 1927 klassenweise als Flakhelfer einberufen. Sie dienten meist heimatnah am Rande großer Städte bei den Flugabwehr-Batterien, mit denen britische und US-amerikanische Bomber daran gehindert werden sollten, in Tag- und Nachteinsätzen die deutschen Städte in Schutt und Asche zu legen. Ab 1944 wurden diese Jahrgänge dann regulär zur Wehrmacht eingezogen, um an den Fronten zu kämpfen.
Der vorliegende Band beschreibt die Kriegseinsätze von Jäger Freddy Brieken, Matrose Benno Stelzer und Flieger Gerd Krages in den letzten Monaten des Krieges. Die Zeit der scheinbar leichten Siege war da schon längst vorbei. Keine grauen U-Boote preschten mehr durch den Atlantik auf feindliche Konvois zu, um mit Kriegsgütern beladene Schiffe zu versenken. Kein Deutsches Afrikakorps stürmte mehr durch den heißen Wüstensand in Richtung Nil vor, um Alexandria zu erobern. Der Kaukasus war lange geräumt, Leningrad aus der Belagerung befreit, die deutsche Luftwaffe am Boden. Herausgerissen aus Schule und Familie müssen die jungen Männer einen Krieg erleben, der für sie keine Siege mehr kennt, nur noch Rückzüge und die schwache Hoffnung, auch das nächste feindliche Trommelfeuer heil zu überstehen. Gnade hat keiner zu erwarten, auch nicht die Jüngsten, die versuchen, die ihnen gestellten Aufgaben genauso zu erledigen wie ein gestandener Soldat. Zehntausende starben in diesen letzten Gefechten, viele von ihnen waren erst 16 Jahre alt oder noch jünger. Nur wenige überstanden das Inferno unbeschadet, viele blieben verwundet zurück, überlebten die Gefangenschaft nicht.
Auch den jungen Männern des Stoßtrupps Hotzert ergeht es nicht anders. Angespornt durch den Wunsch, ihr Heimatland zu retten, treten sie, bewaffnet mit Karabiner und Panzerfaust, gegen die Gegner aus Ost und West an…

Zusätzliche Informationen
| Gewicht | 56 g |
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