Originalband – Heft 301

 3.25

W. Torla

Im Feuer des Popotliwitsa

Griechenland 1941: Das Gebirgsjäger-Bataillon 85 ringt die Bunkerstellung am Popotliwitsa in vier Tagen nieder

64 Seiten

Beschreibung

Anfang März 1941 war das Gebirgsjäger-Regiment (GJR) 85 im verbündeten Bulgarien eingetroffen. Über Sofia ging der Marsch an die griechische Grenze. Nach dem Putsch in Jugoslawien und dem Einmarsch britischer Truppen in Griechenland begann am 6. April 1941 der Balkanfeldzug der Wehrmacht, durch den die Gefahr für den „weichen Unterleib“ Europas ausgeschaltet werden sollte. Die im Verband der deutschen 12. Armee an der bulgarisch-griechischen Grenze aufmarschierten Truppen traten zum Angriff auf die mit Betonbunkern und großen unterirdischen Werken bestückte griechische Festungsfront an.

Südlich von Petritsch begann ein vierzigstündiger Kampf um die Bergfestungen auf dem Rupesko und dem Popotliwitsa sowie auf dem Istibei und dem Kelkaja. Hierbei kam es zu schweren Kämpfen um den 1.638 Meter hohen, festungsartig ausgebauten Popotliwitsa – einem Eckpfeiler der griechischen Befestigungen, der schließlich nach erbittertem Ringen genommen werden konnte.

Das III. Bataillon des GJR 85 konnte bereits am 7. April die Einnahme der Bunker am Istibei verkünden, die am Popotliwitsa kämpfenden Bataillonsteile hingegen meldeten erst nach vier Tagen die Einnahme des Berges.

Oberleutnant Bender, Chef der 1. Kompanie des I. Gebirgsjäger-Bataillons 85, gehörte zu den Landsern, die auf den Popotliwitsa angesetzt waren. Das Bergsteigen und die Kletterei gewohnt, gingen er und seine Männer die Aufgabe an, die Bunkerstellungen zu nehmen. Die griechischen Bunkerbesatzungen verteidigten ihre Stellungen verbissen, es sah fast danach aus, als wären die Betonklötze nicht einnehmbar.

Aber Oberleutnant Bender hat nicht nur mit den Griechen zu kämpfen, sondern auch mit seinem Vorgesetzten Major Höppner, der die Haltung und Mentalität Benders nicht im geringsten teilt, was die Führung des Bataillons und die Haltung gegenüber Vorgesetzten angeht; auch Obergefreiter Kreitmann aus seinem Zug läßt immer wieder durchblicken, daß er für den Oberleutnant nicht viel übrig hat. Dabei hat Bender ganz andere Sorgen, als er mit Feldwebel Bartischewski zum letzten Angriff ansetzt und in den Bergen liegenbleibt…

Zusätzliche Informationen

Gewicht 56 g
Author: admin