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K. Adrian
Sturmfahrt nach Norden
Unternehmen „Weserübung“ 1940: Die „Admiral Hipper“ wird vom britischen Zerstörer HMS „Glowworm“ gerammt
64 Seiten

Beschreibung
as Unternehmen „Weserübung“, die Besetzung Dänemarks und Norwegens, sollte für die Kriegsmarine zur einmaligen Operation werden, die Siege, aber auch große Verluste brachte. Obwohl alle norwegischen Küstenstädte von ausgeschifften deutschen Truppen besetzt werden konnten, zahlte die Kriegsmarine einen hohen Preis. Der Schwere Kreuzer „Blücher“, die beiden Leichten Kreuzer „Karlsruhe“ und „Königsberg“ sowie die zehn Narvik-Zerstörer blieben mit vielen Besatzungs-angehörigen vor dem Feind. Hinzu kamen noch zahlreiche kleinere Kriegsschiffseinheiten, Dampfer und Tanker, die von britischen Streitkräften versenkt wurden.
Die Kriegsschiffsgruppe II, die Trondheim besetzen sollte, bestand aus dem Schweren Kreuzer „Admiral Hipper“ und der II. Zerstörer-Division mit vier Zerstörern und stand unter der Führung von Kapitän zur See Hellmuth Heye. An Bord der fünf Kriegsschiffe waren Teile der 3. Gebirgsjäger-Division eingeschifft. Dazu noch unendliche Mengen Heeresgut, Munition, Verpflegung. Außerdem füllte Bodenpersonal der Luftwaffe mit seinem Gerät zur schnellen Herrichtung des Flugplatzes Värnes die Decks der Kriegsschiffe, während die Schiffsbesatzungen Tag und Nacht auf ihren Gefechtsstationen blieben.
Zusammen mit den Schlachtschiffen „Gneisenau“ und „Scharnhorst“ sowie zehn Zerstörern, die für Narvik bestimmt waren und auf denen sich auch der Kommandeur der 3. Gebirgsjäger-Division, General Dietl, befand, wurde der Marsch nach Norden angetreten.
Aufkommendes stürmisches Wetter sollte den Zerstörern zu schaffen machen, begünstigte aber den eigenen Verband. Schon bald ergab sich durch die Funkaufklärung das Bild eines aufgescheuchten Gegners, der mit der „Home-Fleet“ in die Räume stieß, wo er den kleinen deutschen Flottenverband vermutete. Für die deutschen Kriegsschiffe war die Gefahr groß, daß ihnen die Briten mit der Eroberung Narviks und Trondheim noch zuvorkommen könnten. Die Aufgaben in Narvik und Trondheim waren besonders erschwert, da die deutschen Soldaten fern der Heimat auf die Unterstützung der eigenen Luftwaffe bei Aufklärung und Angriff verzichten mußten.
Am Morgen des 9. April 1940 war für die Kriegsschiffsgruppe II die Stunde vor Trondheim gekommen, die über Erfolg und Schicksal entscheiden mußte. Die nachfolgenden Seiten erzählen von der packenden „Sturmfahrt nach Norden“…

Zusätzliche Informationen
| Gewicht | 56 g |
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