Großband – Heft 146

 3.95

W. Sandner

Ein Aufklärer „mit Nase“

Schepetowka 1944: Das Grenadier-Regiment 287 auf „gewaltsamer Erkundung“ in Nowitschi

72 Seiten

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Beschreibung

Die Heeresgruppe Süd trug seit der Niederlage von Stalingrad Anfang Februar 1943 die Hauptlast der Abwehrkämpfe im Süden der Ostfront. Die Heeresgruppe gliederte sich nun in die 1. Panzerarmee, die 4. Panzerarmee, die neu aufgestellte 6. Armee sowie die 8. Armee. Nachdem der Vorstoß der Roten Armee im Februar und März 1943 gestoppt werden konnte, gingen die deutschen Truppen zum Gegenangriff über und eroberten Charkow zurück. Im Sommer 1943 bil­deten ihre Verbände die Südzange beim Unternehmen „Zitadelle“, der Offensive zur Einnahme des Frontbogens von Kursk. Die ­Heeresgruppe Süd konzentrierte im südlichen Abschnitt die 4. Panzerarmee und die Armeeabteilung „Kempf“ mit insgesamt 19 Divisionen, davon neun Panzer- und Panzergrenadier-Divisionen. Mit diesen Truppen gelang der Heeresgruppe Süd ein tiefer Einbruch in die russischen Verteidigungsstellungen, ohne daß sie diese durchbrechen und auf Kursk durchstoßen konnte. Der Angriff lief sich in den russischen Verteidigungsstellungen fest. Trotz der stabilen Situation auf der Südseite wurden die Angriffsspitzen am 18. Juli ohne gegnerische Einwirkung auf ihre Ausgangsstellungen zurückgenommen. Die Kernverbände wurden abkommandiert. Die Division „Großdeutschland“ wurde im Raum Orel zur Unterstützung der 2. Panzerarmee eingesetzt, das II. SS-Panzer-Korps nach Italien verlegt. Die in diesem Frontabschnitt verbliebenen Truppen stemmten sich der am 5. August beginnenden sowjetischen Offensive ent­gegen. Im September 1943 räumte die Wehrmacht das Donezbecken, im November 1943 scheiterte der Versuch, die Dnjepr-Linie zu halten. Bis April 1944 kämpfte sich die Heeresgruppe nach Galizien zurück. Am 4. April 1944 wurde sie in Heeresgruppe Nordukraine umbenannt.

Zu den im Raum Schepetowka kämpfenden Divisionen gehörten im Januar 1944 auch die 96. und 291. ID. Sie bilden den Kern des vorliegenden Bandes. Leutnant Rankow, Führer einer Nachhutkompanie der 291. ID und Leutnant Bayer, Führer im Grenadier-Regiment 287 (96. ID) stehen hier mit dem Rücken zur Wand. Ihre ausgebluteten und völlig entkräfteten Kompanien sollen halten, angreifen, zurückdrän-gen. Statt herausgelöst zu werden, wird befohlen, Aufklärung in Nowitschi zu betreiben. Steht der Feind schon im Ort? Das ist ein Fall für einen besonderen Aufklärer „mit Nase“…

Zusätzliche Informationen

Gewicht 80 g
Author: admin