Soldaten – Heft 27

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E. von Bernfried

Generalmajor Hermann von Oppeln-Bronikowski

Mit der Kampfgruppe Oppeln an der Invasionsfront 1944

64 Seiten

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Beschreibung

Am 2. Januar 1899 wurde Hermann von Oppeln-Bronikowski in Berlin geboren. Der junge Hermann trat in die Fußstapfen seines Vaters, der im Ersten Weltkrieg zum General aufstieg. Am 1. April 1912 wurde er Kadett in der Kadettenanstalt Bensberg. Mit Beginn des Ersten Weltkrieges hatte sich Hermann von Oppeln für die Kavallerie als seine zukünftige Waffengattung entschieden.
Am 23. März 1917 trat der junge Kadett seinen Dienst bei den Ulanen des 10. Regiments in Ostbrandenburg an. Wenige Wochen später wurde er von der Ersatz-Einheit zum aktiven Regiment in Marsch gesetzt, das in Polen als Besatzungstruppe stationiert lag. Kurz darauf meldete er sich freiwillig zum Fronteinsatz bei der Infanterie und wurde Ende 1917 an die Westfront zum Linien-Infanterie-Regiment Nr. 118 in Marsch gesetzt. Etwa zur gleichen Zeit wurde er im Dezember 1917 zum Leutnant befördert. Im Frühjahr 1918 stand er ununterbrochen im Fronteinsatz, als Zug- und Stoßtruppführer bewährte er sich bei den Kämpfen in der Champagne, später im Argonnerwald. Fast überall, wo das Regiment einen Stoßtrupp einsetzte, wurde dieser von ihm geführt.
In diesen wenigen Monaten stellte er durch Tapferkeit in Beweis, ein hervorragender militärischer Führer und taktisch wie strategisch versierter Offizier zu sein. Mit 19 Jahren trug der Leutnant bereits die Eisernen Kreuze der II. und I. Klasse.
Mit Beginn des Waffenstillstandes im November 1918 führte ihn sein Weg zurück zu seinem alten Ulanenregiment 10, das sich damals in Estland als Besatzungstruppe befand. Im Herbst 1919 begann die Umgliederung in das zukünftige Kavallerie-Regiment Nr. 10. Diesem Regiment sollte Hermann von Oppeln-Bronikowski zwanzig Jahre hindurch angehören. Damit blieb er vom Fähnrich bis zum Oberstleutnant An­gehöriger des Kavallerie-Regiments 10. Schließlich erfolgte am 1. April 1925 seine Beförderung zum Oberleutnant.
Am 17. Juni 1931 heiratete er Edelgard von Kleist, die Tochter Generalleutnants Adolf von Kleist. Im Jahre 1933 wurde er an die damals weltbekannte Kavallerieschule Hannover kommandiert. Gleichzeitig wurde er in Hannover am 1. Juni 1933 zum Rittmeister befördert. Durch seine außergewöhnliche Befähigung als Reiter nahm man von Oppeln-Bronikowsi in die Dressurmannschaft der Olympischen Spiele 1936 auf. Er ritt den Trakehner „Gimpel“ und errang mit ihm in der Berliner Deutschlandhalle die Goldmedaille. Danach kehrte er am 30. September 1936 zurück zum Reiterregiment 10. Am 1. März 1937 wurde er zum Major befördert und übernahm als Kommandeur die II. Radfahr-Abteilung des Reiterregiments 10. Bereits vor dem Einmarsch in der Tschechei im März 1939 mußte das Reiter-Regiment 10 mehrere Aufklärungs­abteilungen bilden. So kam Oppeln-Bronikowski mit seiner Abteilung zur 24. sächsischen Infanteriedivision, die dann vor Beginn des Feld­zuges gegen Polen in Aufklärungsabteilung 24 umbenannt wurde.

 

Zusätzliche Informationen

Gewicht 150 g
Author: admin