Marine – Heft 29

 2.95

Inkl. 7% MwSt.

Die Steuer wird auf Ihrer beigelegten Rechnung ausgewiesen.

K. Alman

Inferno vor New York

U-Boot-Krieg 1942: U 203 auf Feindfahrt im Westatlantik und vor der Ostküste Amerikas

64 Seiten

Kategorie:

Beschreibung

Nach dem Sieg der deutschen Wehrmacht über Frankreich trat der Seekrieg gegen England in eine neue Phase. An der französischen Atlantikküste entstanden u.a. in Brest, Lorient und St. Nazaire Stützpunkte der deutschen U-Boot-Waffe, von denen aus die Schlacht im Atlantik – gegen alliierte Geleitzüge, die die britischen Inseln mit lebenswichtigen Dingen wie Munition, Treibstoff, ­Lebensmitteln oder Kriegsgerät versorgten – geführt wurde. In der vom Befehls­haber der U-Boote (BdU), Admiral Dönitz, und seinem Stab erdachten „Rudeltaktik“ lauerten die „Grauen Wölfe“ alliierten Konvois in der Weite des Ozeans auf, führten andere in See stehende U-Boote an die Beute heran und griffen sie gemeinsam an. Der Gegner versuchte, eigene Handelsschiffe durch Korvetten und Zerstörer vor den gefährlichen Feinden aus der Tiefe des Meeres zu schützen. Gleichzeitig operierten feindliche Flieger über den Schiffahrtsrouten, um deutsche U-Boote anzugreifen, wo man sie fand.
Die Jahre 1940 und 1941 hatten der deutschen U-Boot-Waffe schon große Erfolge gebracht. Mit dem Kriegseintritt der USA im Dezember 1941 weitete sich die deutsche Operationszone aus. Im Januar 1942 stießen erstmals deutsche U-Boote an die US-Ostküste vor und trugen den Tonnagekrieg direkt vor die Haustür der Amerikaner.
Vor diesem Hintergrund spielt die folgende Geschichte. Im März 1942 brach U 203 unter Kapitänleutnant Rolf Mützelburg von Brest aus nach Westen auf. Quer durch den sturmgepeitschten Atlantik arbeitete sich der Graue Wolf in sein neues Jagdgebiet vor. Die langen Anfahrtswege verlangten eine Betankung des Bootes in See, um so die Stehzeit vor Ort zu verlängern. Das Auftauchen der deutschen U-Boote überraschte die US-Amerikaner völlig. In einem wahren „Paukenschlag“ erzielten sie spektakuläre Anfangserfolge. Erst im Juni 1942 wurde das Konvoisystem für die Handelsschiffahrt vor der amerikanischen Ostküste eingeführt. Diese verspätete Reaktion war verantwortlich für den Verlust von 397 Schiffen mit über zwei Millionen BRT, der der alliierten Handelsschiffahrt in den sechs Monaten nach Beginn der deutschen Operationen durch U-Boote zugefügt wurde. Der Leser nimmt teil an den packenden Einsätzen von U 203 und erlebt die Dramatik und die Schrecken des Seekrieges hautnah mit. Von 40.000 U-Boot-Fahrern blieben 30.000 auf See zurück.

 

Zusätzliche Informationen

Gewicht 150 g
Author: admin