Soldaten – Heft 71

 3.95

K. Kollatz

Obergefreiter Fritz Arndt

Ein Pionier des Panzer-Pionier-Bataillons 32 verhindert 1943 und 1944 russische Durchbruchsversuche

64 Seiten

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Beschreibung

Am 28. Juni 1942 begann der Angriff, der bis Mitte November bis hinter Mosdok führen sollte. 500 Kilometer weit waren die deutschen Verbände vorgestoßen. Während die 1. Panzerarmee mit der 17. Armee im Süden am Kaukasus stand, lagen die 4. Panzerarmee und die 6. Armee – zusammen mit der rumänischen 3. und 4. Division – bei Kalatsch, wo sie am 21. August einen Brückenkopf erzwangen. Anfang Oktober begann der Kampf um die Stadt Stalingrad, der nahezu vier Monate lang anhalten sollte. Am 18. November brach die sowjetische Gegenoffensive los, die die 6. Armee in Stalingrad einkesseln sollte. Die Heeresgruppe erhielt daraufhin den Auftrag: „Die feindlichen Angriffe zum Stehen zu bringen und die vor dem Beginn des Angriffs innegehabten Stellungen wiederzugewinnen.“ Das gelang nicht.

Um die eingeschlossenen Verbände zu entsetzen, versammelte die Heeresgruppe einen aus drei Panzerdivisionen bestehenden Angriffsverband, der am 12. Dezember 1942 beiderseits der Bahnlinie Salsk–Stalingrad zu dem von der 6. Armee lange erwarteten Gegenangriff antrat. Bis auf 48 Kilometer näherten sich die Befreier der Kesselfront, aber die 6. Armee brach nicht aus. Die daraufhin einsetzende russische Dezember-Offensive zerschlug jedoch die deutschen Hoffnungen auf ein Durchstoßen zur 6. Armee. Dieser russische Gegenschlag zielte auf das Donezbecken. Der Angriff sollte bis Rostow führen und die im Kaukasus kämpfenden deutschen Armeen abschneiden. Eines der russischen Angriffsziele im Winter 1942/43 war auch der Front­bogen bei Orel. Hier stand im Norden die 2. Panzerarmee, und südlich der Bahnlinie Brjansk–Orel die 9. Armee. Die seit dem Winter 1941/42 bestehende tiefe Nordflanke des Bogens hatte nach dem Verlust von Kursk eine lange Südflanke erhalten. Hier begannen die Russen nun eingangs 1943 ihre Kräfte anzusetzen. An dieser in einer Breite von 150 Kilometern nach Osten vorspringenden Front marschierten die russischen Armeen mit insgesamt 70 Schützendivisionen und 14 Panzerkorps auf. Ziel der Russen war es, die Nordfront der 2. Panzer­armee nordostwärts Brjansk bei Bolchow und Chwastowitschi zu durchbrechen, die Eisenbahnlinie Brjansk–Orel zu erreichen und die um Orel gruppierten deutschen Verbände einzuschließen und zu vernichten. So begannen sie Ende Januar gegen den Frontbogen anzurennen. Die südlich Kursk bei Bjelgorod–Charkow stehenden russischen Einheiten traten zur gleichen Zeit mit Stoßrichtung Südwesten gegen die im Raum Charkow–Gralworon stehende 4. Panzerarmee an.

Zusätzliche Informationen

Gewicht 56 g
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