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K. Kollatz
General Hermann-Bernhard Ramcke
Mit der 2. Fallschirmjäger-Division in den Kämpfen um Kreta 1941 und in den Schlachten um El Alamein 1942 und Brest 1944
64 Seiten

Beschreibung
Hermann-Bernhard Ramcke wurde am 24. Januar 1889 in Schleswig geboren. Als Sechzehnjähriger fuhr er im März 1905 nach Friedrichsort bei Kiel, um sich bei der Schiffsjungen-Division zu melden. Als einer von 600 Aspiranten wurde er für die SMS „Stosch“ eingestellt. Am 1. April 1912, nach siebenjähriger Dienstzeit zum Bootsmannsmaat befördert, meldete er sich zur Kaiserlichen Marine. Bei Ausbruch des Ersten Weltkrieges kam er auf SMS „Blücher“ und wurde danach Besatzungsangehöriger der „Prinz Adalbert“. Nach dieser Zeit des Borddienstes bewarb er sich, inzwischen Feldwebel geworden, beim Marinekorps in Flandern. Im Frühjahr 1917 wurde Ramcke zur Sturmabteilung des Marinekorps versetzt. Für seine bravouröse Verteidigungsleistung erhielt Ramcke am 20. April 1918 das Preußische Militärverdienstkreuz in Gold, den „Pour le Mérite“ für Unteroffiziere und Mannschaften. Im Juli 1918 wurde er zum Leutnant befördert.
Ein großes Unternehmen, das er anschließend mit einem verstärkten Stoßtrupp durchführte, wurde ebenfalls zu einem vollen Erfolg. Nach diesem Einsatz und den Kämpfen bei Dixmuiden sowie den harten Nachhutgefechten gegen den nachdrängenden Gegner wurde Ramcke zum Ritter des Hausordens von Hohenzollern und zur Vorpatentierung eingereicht. Der nächtliche Sturm auf Leischoot in der Nacht auf den 31. Oktober 1918 war sein letzter Kampfeinsatz im Ersten Weltkrieg.
Während der Freikorpskämpfe im Baltikum war Ramcke mehrfach schwer verwundet worden. Im Sommer 1921 wurde er im ostpreußischen Grenadier-Regiment Nr. 3 Oberleutnant, am 1. Februar 1923 Hauptmann und am 1. September 1934 Major.
Kurz nach Beginn des Zweiten Weltkrieges erhielt Ramcke am 7. September 1939 einen Marschbefehl zum Generalkommando XXII, das in Südpolen operierte. Anfang Januar 1940 bekam er als Oberstleutnant seine Ernennung zum Kommandeur des Infanterie-Ergänzungsregiments 69, wo am 1. März 1940 seine Beförderung zum Oberst erfolgte. Als unmittelbar darauf ein Erlaß bekanntgegeben wurde, daß sich Freiwillige für die Fallschirmtruppe melden könnten, reichte der Oberst seine Meldung zu dieser neuen Waffengattung ein. Trotz seiner 51 Jahre fühlte er sich noch jeder Anstrengung gewachsen. So erhielt er im Juli 1940 den Befehl, sich sofort in Braunschweig-Broitzem bei der Fallschirmschule zu melden. Am 15. Juli begann für ihn eine neue „Rekrutenzeit“, nach deren Beendigung er in die Luftwaffe übernommen wurde. Der weitere soldatische Lebensweg dieses Frontoffiziers und Truppenführers, der im Zweiten Weltkrieg bei Freund und Feind einen legendären Ruf genoß, wird auf den folgenden Seiten nachgezeichnet.

Zusätzliche Informationen
| Gewicht | 56 g |
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