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W. Sandner
Dehns Nachhutkompanie
Operation „Büffel“ 1943: Das Infanterie-Regiment 487 in den Rückzugsgefechten von der Rschew-Front
64 Seiten

Beschreibung
Den Divisionen der Wehrmacht, am 22. Juni 1941 zum Angriff auf die Sowjetunion angesetzt, waren in der Anfangsphase der Offensive bekanntlich enorme Erfolge beschieden. Nach dem gescheiterten Vorstoß auf Moskau und verlustreichen Winterschlachten folgte 1942 der weitere Vormarsch in Richtung Osten zur Wolga und in den Kaukasus, bis nach dem Untergang der 6. Armee in Stalingrad die folgenschwere Wende eintrat. Zu jener Zeit, am 6. Februar 1943, erteilte das Oberkommando die Genehmigung zur Rückführung der deutschen 9. und der 4. Armee aus dem Frontvorsprung von Rschew in eine um 300 Kilometer verkürzte Sehnenstellung. Daß man sich den hartnäckigen diesbezüglichen Forderungen der Generäle schließlich gebeugt hatte, war hauptsächlich auf die Tatsache zurückzuführen, daß an der gesamten Ostfront schwerste Kämpfe tobten und an eine neuerliche Offensive – vor allem gegen Moskau – vorläufig nicht mehr gedacht werden konnte. Das Deckwort für die geplante weiträumige Rückzugsbewegung hieß Operation „Büffel“. Innerhalb von vier Wochen mußte der Stab der von Generaloberst Walther Model geführten 9. Armee alle Vorbereitungen abgeschlossen haben. Die Absetzbewegungen hatten planmäßig vonstatten zu gehen, und größere Verluste waren unbedingt zu vermeiden, denn aus den freiwerdenden 22 Divisionen sollte eine Reserve für neue Kampfhandlungen geschaffen werden.
Anfang März war es soweit, und die Operation „Büffel“ lief an. Sie wurde einer der glänzendsten taktischen Schachzüge des Zweiten Weltkrieges, und über die Truppe ergoß sich danach eine Flut von Auszeichnungen. Was die Soldaten jener Tage allerdings zu leisten und zu erdulden hatten, bevor der Erfolg errungen worden war und unter welch ungeheuren Strapazen und Opfern er erkämpft wurde, das wird im vorliegenden Band zu verdeutlichen versucht. Der Bericht wurde nach Tagebuchaufzeichnungen eines ehemaligen Angehörigen der 267. Infanterie-Division geschrieben, der als Kompanieführer drei Wochen lang eine Nachhut befehligte. Auf den nächsten Seiten nimmt Leutnant Dehn seinen Platz ein. Mit seinen Zugführern Schöffel und Adler als Nachhutkompanie eingesetzt, gehören sie zu den letzten, die den Rschew-Frontvorsprung räumen. Ihnen widerfährt all das, was die 487er in den Wochen des Rückzugs zu erleiden hatten…

Zusätzliche Informationen
| Gewicht | 56 g |
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