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C. Boehm
Ein neuer Gegner
Rußlandfeldzug 1941: Die 6. Panzer-Division vernichtet bei Rossienie ein ganzes russisches Panzerkorps
64 Seiten

Beschreibung
Nachdem das XLI. Panzer-Korps (PK) in eineinhalb Tagen die russischen Grenzbefestigungen im Raum Jubarkas–Tauroggen unter teils schweren Kämpfen durchbrochen hatte, rückte die zum Großverband gehörende 6. Panzer-Division (PD) weiter gegen Rossienie vor. Der Auftrag für das aus der 1. und 6. PD sowie der 36. Infanterie-Division (ID) mot. und der 269. ID bestehende PK sah vor, nach der Einnahme von Rossienie den Fluß Dubyssa zu erreichen und auf dessen Ostufer Brückenköpfe zu bilden. Zwar war es den deutschen Verbänden in den ersten beiden Tagen des Feldzuges gelungen, die russischen Truppen zu werfen und örtlich Dutzende Kilometer weit zurückzudrängen, doch der Feind stellte sich nach der ersten Überraschung schnell auf die Lage ein, setzte sich stellenweise heftig zur Wehr und reagierte schon bald mit ersten Gegenangriffen auf die tiefen Einbrüche der deutschen Panzer-Divisionen. Ein Schwerpunkt des anlaufenden Großangriffs der Roten Armee lag auf Rossienie. Die schnell vorrückende 6. PD war bereits am frühen Morgen des 24. Juni an der Dubyssa von starken russischen Kräften angegriffen worden, die erstmals die gewaltige Feuerkraft der russischen Artillerie aufzeigten. Durch Luftaufklärung wurde erkannt, daß sich von Osten mehr als einhundert sowjetische Kampfwagen dem Angriffsstreifen des PK näherten und auf den Abschnitt der 6. PD prallen würden. Bereits zur Mittagszeit stand die 6. PD in schwerem Abwehrkampf gegen den russischen Panzerfeind, der hier zum ersten Mal seine schweren Kampfwagen zum Einsatz brachte.
Am Nachmittag desselben Tages erschien der kommandierende General des PK auf dem Gefechtsstand der 1. PD, um sich ein Bild der Lage zu machen. Er befahl, sich bereitzuhalten, um entweder zur Vernichtung des im Raum Rossienie gegen die 6. PD angreifenden russischen Panzerfeindes anzutreten oder weiter nach Osten durchzubrechen. Zu diesem Zeitpunkt wußte noch niemand, daß ein Gegner auf dem Schlachtfeld erschienen war, dem aufgrund seiner schweren Panzerung und seiner enormen Schlagkraft nur schwer beizukommen war; das Auftauchen des bis dahin unbekannten KW 1 führte zu krisenhaften Zuständen bei der Truppe, weil es anscheinend kein Mittel gab, das Stahlmonstrum aufzuhalten…

Zusätzliche Informationen
| Gewicht | 56 g |
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