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C. Boehm
Ein neuer Feldzug
Einmarsch in Rußland Juni 1941: Die Kampfgruppe Westhofen im Angriff auf die Grenzstadt Tauroggen
64 Seiten

Beschreibung
Am 14. Juni 1941 wurden die für den Angriff auf die Sowjetunion bestimmten Befehlshaber der drei Heeresgruppen und Kommandeure ihrer Armeen nach Berlin beordert. Dort wurde ihnen eröffnet, daß Rußland an der Grenze zum Deutschen Reich und zu den von ihm besetzten Gebieten mit wenigstens drei Großverbänden zum Angriff aufmarschiert war. Der Wehrmacht bliebe nichts anderes übrig, als dem anscheinend kurz bevorstehenden Angriff Rußlands mit einer eigenen Offensive zuvorzukommen. Diese müsse so schnell und hart geführt werden, daß der Feind in spätestens drei Monaten besiegt sein sollte.
Inzwischen lagen an der Demarkationsgrenze die Heeresgruppen Nord, Mitte und Süd mit zusammen über 140 Divisionen der Wehrmacht zum Vorstoß bereit und warteten nur auf den Befehl zum Losschlagen. Im Verband der Heeresgruppe (HGr.) Nord standen die 1. und 18. Armee sowie die Panzergruppe 4 mit der 1., 6. und 8. Panzer-Division (PD). Hinzu kamen die 3., 36., 269. und 290. Infanterie-Division (ID). Als Reserve unterstand der Panzergruppe die SS-Infanterie-Division mot. „Totenkopf“. Unterstützung aus der Luft erhielt die HGr. Nord durch die Luftflotte 1.
Die HGr. Nord hatte die Aufgabe, die im Baltikum stehenden Kräfte der Roten Armee zu vernichten und nach der Besetzung der baltischen Häfen unverzüglich weiter in Richtung Leningrad anzugreifen. Das zur HGr. Nord gehörende XXXXI. Panzer-Korps (PK) mit der 1. und 6. PD sowie der 36. ID mot. und der 269. ID sollten zu Angriffsbeginn die bei der Stadt Tauroggen liegenden russischen Befestigungen durchbrechen und dann schnell gegen die Düna vorrücken. Für die dem Korps gestellte Aufgabe wurden eigens mehrere Heeres-Artillerie-Abteilungen sowie weitere Sondertruppen unterstellt.
Der Bereitstellungsraum der 1. PD für die erste Phase des neuen Feldzuges lag gegenüber der Stadt Tauroggen und ein Stück südwestlich von ihr. Zum Angriff auf die vorgelagerten Grenzbefestigungen und die Stadt selbst waren der 1. PD die gesamte Artillerie der 36. ID sowie ein Regiment der 269. ID unterstellt. Niemand konnte zu diesem Zeitpunkt ahnen, wie hartnäckig der neue Gegner diese kleine Grenzstadt verteidigen würde…

Zusätzliche Informationen
| Gewicht | 56 g |
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