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K. Adrian
Zwei Treffer für die Ewigkeit
„Weserübung“ April 1940: Der Schwere Kreuzer „Blücher“ versucht den Durchbruch im Drbak-Fjord
64 Seiten

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Beschreibung
Am 23. Januar 1940 wurde die „Studie Nord“ im Oberkommando vorgelegt, die eine Landung in Norwegen zum Inhalt hatte, falls Unternehmungen der Alliierten dies notwendig werden ließen. Unter Inkaufnahme des Verlusts der Neutralität Norwegens sollte der drohende Exportausfall des schwedischen Erzes über den Hafen Narvik verhindert werden. Am 1. März 1940 erging die Weisung vom OKW an die drei Wehrmachtteile, die operative Vorbereitung einer Besetzung Norwegens im Rahmen von „Weserübung“ beschleunigt auszuarbeiten. Das Heer stellte die XXI. Armeegruppe, die teilnehmenden Verbände der Luftwaffe wurden dem X. Fliegerkorps unterstellt. Am 5. März 1940 erging der Operationsbefehl für die Besetzung Norwegens. Ziel war es, das Land nicht in die Hände britisch-französischer Kräfte fallen zu lassen. Außerdem sollten in Norwegen Stützpunkte für die Luftwaffe und Kriegsmarine eingerichtet werden.
Den schwierigsten Auftrag hatte die Kriegsmarine. Sie mußte die Bataillone des Heeres mit allen notwendigen Waffen und Ausrüstungsteilen an verschiedenen Stellen zeitgleich an Land bringen. Aber auch Bodenteile der Luftwaffe sollten auf See nach Norwegen verlegt werden. Dabei mußte mit Angriffen der britischen Flotte gerechnet werden, die der deutschen Kriegsmarine um das Zehnfache überlegen war.
Der Erfolg der Unternehmung „Weserübung“ hing somit an der Überraschung, dem blitzschnellen Zupacken und der gleichzeitigen Besetzung der wichtigen Städte und Punkte des Landes.
Der Schwere Kreuzer „Blücher“, gerade von seiner ersten Ausbildungsfahrt zurück, wurde der Kriegsschiffsgruppe 5 zugeteilt, die von Konteradmiral Oskar Kummetz geführt wurde. Die Aufgabe der Gruppe bestand darin, die deutschen Truppen in Oslo anzulanden. Außer „Blücher“ gehörten noch der Schwere Kreuzer „Lützow“, der Leichte Kreuzer „Emden“, die Torpedoboote „Möwe“, „Kondor“ und „Albatros“ und acht Räumboote sowie zwei bewaffnete Walfangboote zur Armada. Die Einnahmen von Trondheim, Egersund und Arendal gelangen der Wehrmacht ohne Probleme, in Bergen wurde der einlaufende deutsche Schiffsverband hingegen von norwegischen Küstenbatterien beschossen. Kristiansand benötigte drei Anläufe bis zur Niederringung. Aber dann schlug das Schicksal gnadenlos zu: Die Küstenbatterie Oscarsborg, von dem Herannahen der Kriegsschiffsgruppe 5 in Kenntnis gesetzt, machte ihre Geschütze bereit, um den Kampf mit der „Blücher“ aufzunehmen…

Zusätzliche Informationen
| Gewicht | 56 g |
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