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K. Adrian
„Wir kriegen sie alle!“
Seekrieg 1941–1944: Die Unternehmungen von U 155 unter dem Kommando von Adolf Cornelius Piening
64 Seiten

Beschreibung
Adolf Cornelius Piening wurde am 16. September 1910 in Süderende auf der Insel Föhr geboren. Schon in seiner Jugend interessierte er sich für die Seefahrt. Für ihn stand fest, Offizier in der Marine zu werden. Am 1. April 1930 trat er als Seeoffiziersanwärter in die Reichsmarine ein. Nach der infanteristischen Ausbildung kam er am 1. Juli 1930 zur seemännischen Ausbildung auf das Segelschulschiff „Niobe“, anschließend wurde er zur Bordausbildung auf den Leichten Kreuzer „Emden“ versetzt, mit dem er an einer Weltreise teilnahm. Am 1. April 1934 zum Oberfähnrich z.S. ernannt, folgte eine fast einjährige Bordausbildung auf dem Panzerschiff „Deutschland“, wobei er am 1. Oktober 1934 zum Leutnant z.S. befördert wurde. Nach einer halbjährigen Verwendung als I. Wachoffizier bei der Schulflottille der Sperrschule in Kiel wechselte Piening am 25. September 1935 zu den Torpedobooten.
Am 3. Januar 1938 wurde Piening zur 2. Minensuchflottille versetzt, um zuerst Kommandant von M 72, ab 20. März 1939 Kommandant von M 2 zu werden. Am 1. April 1939 erfolgte seine Beförderung zum Kapitänleutnant. Mit Kriegsbeginn in der Danziger Bucht eingesetzt, verlegte die 2. M-Flottille nach dem Polenfeldzug in die Nordsee. Am 22. November 1939 erhielt Piening das Eiserne Kreuz 2. Klasse. Für seine ständigen Einsätze im Minenräumdienst wurde Piening am 27. Juni 1940 das Eiserne Kreuz 1. Klasse verliehen.
Am 31. Oktober 1940 wurde er zur Verfügung des Befehlshabers der U-Boote gestellt und absolvierte die U-Boot-Ausbildung und Schulungskurse. Vom 31. März 1941 bis zum 14. Mai 1941 nahm er an einem Kommandanten-Lehrgang bei der 24. U-Flottille in Memel teil. Anschließend wurde er als Kommandantenschüler auf U 48 kommandiert. Am 15. Juli 1941 schickte man Piening zur Kriegsschiff-Lehrabteilung nach Bremen, um an der Baubelehrung seines zukünftigen U-Bootes U 155 teilzunehmen. Am 23. August 1941 stellte Adolf Piening sein neues Boot U 155 für die 4. U-Flottille Stettin in Dienst. Mit U 155 absolvierte er sämtliche Ausbildungen und Erprobungen in der Ostsee. Am 23. Dezember 1941 war U 155 frontreif. Am 1. Februar 1942 wurde U 155 in die 10. U-Flottille in Lorient eingereiht. Am 9. Februar 1942 lief U 155 zur 1. Feindfahrt aus. Nachdem am 15. November 1942 der britische Geleitträger „Avenger“ (Tonnage: 13.875 BRT) versenkt werden konnte, stand fest: „Wir kriegen sie alle!“

Zusätzliche Informationen
| Gewicht | 56 g |
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