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Im Fadenkreuz
Scharfschützen des 2. Fallschirmjäger-Regiments der Legion im Bosnienkrieg 1993

Beschreibung
Am 9. März 1945 hatte das Kaiserliche Japanische Heer die französischen Garnisonen Lang-Son Ha-Giang und die Zitadelle von Hanoi angegriffen und den Verteidigern blutige Verluste zugefügt. Zeitzeugen behaupteten, es solle an diesen Orten zu regelrechten Massakern gekommen sein. Allerdings konnten diese Angaben zu keiner Zeit verifiziert werden, und es mußte angenommen werden, daß vieles davon reine Propaganda gewesen ist. Eines jedoch stand fest: Das 5. Regiment der Fremdenlegion wurde bei den Kämpfen bis auf ein schwaches Bataillon aufgerieben. Noch tobte der Krieg im Pazifik. Aber in Europa war der Sieg für die Alliierten zum Greifen nah. Nach dem Ende der Kampfhandlungen dort würden erhebliche Ressourcen für die im Pazifikraum eingesetzten Truppen der Alliierten frei. Und bereits jetzt begannen die Franzosen damit, ihr Militär zu reorganisieren und gleichzeitig die arg gelichteten Reihen der Fremdenlegion wieder aufzufüllen. Es war abzusehen, daß sich die Japaner über kurz oder lang aus der französischen Kolonie Indochina zurückziehen mußten, wobei ein Machtvakuum entstehen würde, das die bereits Gewehr bei Fuß stehenden Kommunisten füllen konnten. Daß dieses Szenario unbedingt vermieden werden mußte, war der französischen Regierung mehr als deutlich. Um die Truppenpräsenz in Indochina aufzustocken, stellte Paris der Armee alles an Schiffsraum zur Verfügung, was aufzutreiben war. Selbst ausländische Schiffe wurden eingesetzt, um die anlaufenden Truppentransporte bewältigen zu können.
Unter den ersten nach Indochina eingeschifften Einheiten befanden sich Verbände der Fremdenlegion, die massiv mit Soldaten der Kriegsgegner Frankreichs aufgestockt worden war. Soldaten der deutschen Wehrmacht, vor allem von Heer und Waffen-SS, die Dank ihrer speziellen Ausbildung und Kampferfahrung zu den besten Soldaten der Welt gehörten, standen bei den Franzosen hoch im Kurs. Mit ihnen sollte das im Umbruch befindliche Indochina zurückgewonnen, die kommunistischen Freischärler besiegt und das Land befriedet werden. Es entwickelte sich 1946 ein offener Krieg, der schon bald in einem Guerillakrieg gipfelte, den die Vietminh im Laufe der weiteren Kriegsjahre durch umfangreiche Hilfe aus dem kommunistischen China ausweiten konnten. Die Vietminh verfügten schließlich über gut ausgerüstete Divisionen, die den Gegner vor große, nicht geahnte Herausforderungen stellte. Auge um Auge, Zahn um Zahn standen sich die Gegner gegenüber…

Zusätzliche Informationen
| Gewicht | 56 g |
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