Großband – Heft 153

 4.45

K. Kollatz

Unter die Räder gekommen

Die 25. Panzer-Division wird 1943 in den Kampfraum Kiew-Schitomir beordert und erobert den Ort Fastowez

72 Seiten

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Beschreibung

Die Geschichte der 25. Panzer-Division nahm in Norwegen ihren Anfang. Als „Sonderverband“ 1941/42 aufgestellt, wurde sie nach ihrer Aufstockung, die nur sehr langsam vor sich ging, 1943 in 25. Panzer-Division umbenannt. Aber den materiellen Umfang an Personal und Fahrzeugen hatte sie auch zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Sie hatte, wie alle Wehrmachtteile 1943, mit Nachschubproblemen zu kämpfen, mehr noch als alle anderen Verbände. Daher sollte die Division vorerst nicht in Rußland zum Einsatz kommen.

Aber die kritische Lage in Rußland zwang die deutsche Führung, alles an die Front zu werfen, was noch zur Verfügung stand. Das betraf auch die 25. PD. Trotz des Widerstandes von Heinz Guderian wurde sie an die Ostfront verlegt und der 4. Panzerarmee, ab März 1944 der 1. Panzerarmee unterstellt. Im Dezember 1943 erlebte die Division schwere Kämpfe bei Schitomir. Im Winter 1943/44 half sie bei der Stabilisierung der Front bei Winniza–Berditschew und im Raum von Schepetowk. Im Frühling 1944 wurde sie bei Kamenz-Podolsk während des deutschen Rückzugs am Fluß Dnister vernichtet.

Der vorliegende Band beschreibt anhand seiner Hauptfiguren, Leutnant Krüger und Leutnant Bäumler, beide Panzerkommandanten von Panzern des Typs IV, die schwierigen Monate in Rußland 1943/44. Sie sind jung, unerfahren, stehen aber in den ersten Kämpfen ihren Mann und können sich durchaus mit den „alten Hasen“ messen. Kleinere Ortschaften können erobert, die Russen zurückgedrängt werden. Aber diese Erfolge können nicht darüber hinwegtäuschen, daß sich die große Lage zu Ungunsten der deutschen Wehrmacht entwickelt. Auch die Panzerbesatzungen merken, daß ein Sieg in Rußland immer unwahrscheinlicher wird. Kein Entsatz, keine Fahrzeuge, keine Instandhaltung, spär­liche Informationen. Ein Panzer nach dem anderen fällt aus, abgeschossen, defekt, havariert. Es sieht so aus, als würden auch Krüger und Bäumler unter die Räder kommen…

Zusätzliche Informationen

Gewicht 80 g
Author: admin