Großband – Heft 147

 3.95

W. Sandner

Doppelschuß Rot

Frankreichfeldzug 1940: Stoßtrupps des XXX. Armee-Korps bezwingen den Rhein-Marne-Kanal und die Meurthe

72 Seiten

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Beschreibung

Am 10. Mai 1940 trat die Wehrmacht im Westen zum Angriff an, nachdem sieben Monate zuvor Frankreich dem Deutschen Reich den Krieg erklärt hatte. Von französischen Führungsstellen war er für unmöglich gehalten worden: der Panzervorstoß durch „das Loch der Ardennen“. Er erfolgte dennoch. An den Pfingsttagen 1940 standen deutsche Panzerspitzen bereits bei Sedan an der Maas, durchstießen anschließend die verlängerte Maginot-Linie, und auch in diesem südlichen Abschnitt der Front nahm der Durchbruch zum Atlantik seinen Verlauf. Mit dem Vormarsch deutscher Truppen auf die französische Verteidigungslinie entlang von Somme und Aisne begann am 5. Juni die zweite Phase der Westoffensive: die Schlacht um Frankreich. Auch hier gelang es, die französischen Truppen binnen kurzer Zeit zum Rückzug zu zwingen oder einzukesseln und so den Weg Richtung Paris zu öffnen. Zu diesem Zeitpunkt hatte das französische Heer schon große Verluste erlitten. Am 10. Juni floh die Regierung aus Paris nach Bordeaux, am 14. Juni fiel die französische Hauptstadt.

Die neugebildete französische Regierung ersuchte die Deutschen am 17. Juni um einen Waffenstillstand, der am 22. Juni 1940 in Compiègne unterzeichnet wurde. Am 25. Juni 1940 schwiegen die Waffen. Der Kampf im Westen war zu Ende. 27.074 deutsche Soldaten sollten diesen Tag nicht mehr erleben. 360.000 Tote, Verwundete und Gefangene listeten die Alliierten auf. Die Franzosen büßten über 3.000 Panzer sowie knapp 4.000 Flugzeuge ein. Die Mehrheit davon waren Totalverluste, vieles fiel den Siegern als Beute in die Hände. Die Verluste waren sowohl in menschlicher Hinsicht als auch in Bezug auf Mate­rial und Ausrüstung immens.

Und inmitten der schweren Kämpfe wurde auf deutscher Seite die bewährte Kampfform des Ersten Weltkrieges wiederbelebt: der Stoßtrupp. Diese Männer, Pioniere oder Infanteristen, trugen die Hauptlast des Kampfes. Von diesen Stoßtrupps, die in Frankreich überall da zum Einsatz kamen, wo Stillstand drohte, und schnellstens Abhilfe geschaffen werden mußte, oft ohne Artillerie- und Panzerunterstützung, erzählt der vorliegende Band. Nicht nur einmal wird auf den folgenden Seiten der Ruf der Stoßtrupps laut: „Ersuchen um Feuerunterstützung!“ Auch der Stoßtrupp von Feldwebel Wimmer vom I. Bataillon des Infanterie-Regiments 458 erlebt, was es heißt, Bunkerbefestigungen anzugehen, ohne daß die Artillerie unterstützen kann. 25 Mann sollen es richten…

Zusätzliche Informationen

Gewicht 80 g
Author: admin