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W. Franken
Der 70. Abschuß
Luftkrieg 1940/41: Hermann-Friedrich Joppien vom Jagdgeschwader 51 in seinen Einsätzen in West und Ost
64 Seiten

Beschreibung
Hermann-Friedrich Joppien wurde am 19. Juli 1912 in Bochum geboren. Nach der Schule ließ er sich zum Schriftsetzer ausbilden.
Im Oktober 1931 meldete er sich freiwillig zur Reichswehr. Joppien wurde zum Infanterie-Regiment 15 in Gießen eingezogen. Nach der Grundausbildung folgte der Unteroffizierlehrgang, an dessen Ende die Beförderung zum Unteroffizier stand.
Die größte Leidenschaft des jungen Joppien war die Fliegerei, daher nutzte er seine Freizeit zur Ausbildung als Flieger und legte die Fliegerprüfung ab. 1935 schrieb er ein Gesuch zur Versetzung in die eben erst gegründete Luftwaffe. Doch dies verzögerte sich, da der Kompaniechef Unteroffizier Joppien zur Offiziersausbildung vorgesehen hatte. Seinem Wunsch wurde am 15. Oktober 1935 entsprochen, er konnte bei der Luftwaffe seine Ausbildung zum Militärflieger beginnen. Bis Ende des Jahres 1935 hatte er bereits 100 Einzelflüge in seinem Flugbuch eingetragen, und er bestand die Prüfung zum Flugzeugführer. Ab Juni 1936 war er als Fluglehrer eingesetzt. Er erfüllte alle Anforderungen und stieg schnell auf. Am 23. Dezember 1938 wurde Joppien zum Leutnant befördert.
Seine Karriere begann er als Staffeloffizier des JG 132, aus dem im Mai 1939 das Jagdgeschwader 2 „Richthofen“ hervorging. Mit seiner Beförderung zum Oberleutnant am 1. Juni 1939 ging er als technischer Offizier in den Stab der Jagdgruppe 176, die später in II. Gruppe des Zerstörergeschwaders 76 umbenannt wurde. Aber der junge Flieger wollte unbedingt einmotorige Jagdflugzeuge fliegen. So kam er noch vor Kriegsausbruch zur 1. Staffel des Jagdgeschwaders 51. Hier wurde die Messerschmitt Me 109 geflogen.
Kommodore des Jagdgeschwaders 51 war Oberst Theo Osterkamp. Die I. Gruppe/Jagdgeschwader 51, zu der die 1. Staffel gehörte, wurde von Major Ernst Freiherr von Berg geführt, der am 31. Oktober 1939 als Kommandeur zur III./JG 26 „Schlageter“ versetzt wurde. Für ihn übernahm Hauptmann Hans-Heinrich Brustellin die I./JG 51 als Kommandeur, der zuvor im Stab der Gruppe tätig gewesen war. Joppiens Staffelkapitän in der 1. Staffel war Hauptmann Douglas Pitcairn.
Als Oberleutnant Joppien zur 1. Staffel/JG 51 kam, lag diese noch in Bad Aibling, verlegte jedoch im Zuge der Mobilmachung Ende August 1939 nach Eutingen. Im September 1939 konnte er erstmals seine Klasse als Jagdflieger unter Beweis stellen. Abschuß um Abschuß folgte, in Holland, in Frankreich, über England. 1941 verlegte er mit dem JG 51 nach Rußland; hier konnte er seiner Abschußchronik weitere Erfolge hinzufügen, bis zum 70. Abschuß…

Zusätzliche Informationen
| Gewicht | 56 g |
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