€ 3.75
zzgl. Versandkosten
K. Alman
„Spürhunde“ am Himmel
1939–1941: Mit den Aufklärungsgruppen 122 und 123 über Frankreich, England und Rußland
64 Seiten

Beschreibung
In den Morgenstunden des 10. Mai 1940 begann der Westfeldfeldzug. Dabei sah der von General von Manstein ausgearbeitete Operationsplan „Sichelschnitt“ die nördliche Umgehung der stark befestigten Maginot-Linie vor. Dabei sollten die Panzer- und schnellen Verbände der deutschen Heeresgruppe A durch die Ardennen bis zur französischen Kanalküste vorstoßen, während die Heeresgruppe B durch die neutralen Niederlande und Belgien dringen sollten, um die alliierten Truppen von Norden einzuschließen. Die Heeresgruppe C hatte vorerst nur die Aufgabe, mit Angriffen auf die Maginot-Linie vom deutschen Umfassungsplan abzulenken.
Die Luftflotte 2 unterstützte die Operationen des Heeres im Bereich der Heeresgruppe B. Die Luftflotte 3 war mit ihren II., V. und VIII. Flieger-Korps der Heeresgruppe A zugeteilt. Der Luftflotte 3 direkt unterstellt war die 1. Staffel der Fernaufklärer-Gruppe 123. Sie war vom ersten Tag des Westfeldzuges bis zur Luftschlacht um England täglich mehrmals im Einsatz. Die Fernaufklärer sollten feindliche Flugplätze, Bahnhöfe, Hauptverkehrsstraßen und feindliche Stoßrichtungen im Bereich der Luftflotte 3 aufklären.
Mit Ende des Frankreichfeldzuges wurden die Feindflüge der Staffel ausgedehnt. Die Aufklärungsmissionen führten bis zum Rand der Reichweite ihrer Flugzeuge; bei einer maximalen Strecke von 1.100 Kilometern konnten mit der Do 17 die Hafenstadt Liverpool und das nordirische Belfast erreicht werden. Aber auch die englischen Industriestädte Manchester, Birmingham, Coventry gehörten zu ihrem Einsatzgebiet sowie Flüge zur Aufklärung nach London und den Dockanlagen an der Themse sowie zum St. Georgs-Kanal, Bristol-Kanal und zur Irischen See. Ende des Jahres 1940 wurden noch zusätzlich Aufklärungsflüge über Schottland bis nach Edinburgh und Glasgow angesetzt. Mit dem Einmarsch in die Sowjetunion 1941 verlegte die Aufklärungsgruppe 122 nach Witebsk.
Oberleutnant Gerd Mühlhaus und seine drei Kameraden Flugzeugführer Heinrich „Heini“ Forstner, Funker Arnold Reichensteiner und Bordmechaniker Ernst Lohmann nehmen die Leser mit auf ihre Einsätze in den Jahren 1939 bis 1941. Ihre Aufklärungsflüge verlaufen ähnlich wie die ihrer Kameraden der Jagd- und Kampfstaffeln – Luftkämpfe, Bombardierungen, Notlandungen – nur das ihre Aufgabe hauptsächlich die Bilddokumentation ist und nicht der Abschuß. Sie sind die Spürhunde der Luftwaffe, die enttarnen, recherchieren, beobachten und auch schießen… Steigen Sie ein in die Ju 88 der Besatzung Mühlhaus, aber halten Sie sich gut fest!

Zusätzliche Informationen
| Gewicht | 56 g |
|---|







