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T. Sattler
Kampf um die Nordfront
Zweite Ladoga-Schlacht 1943: Vor den Landsern aller Waffengattungen der 18. Armee tut sich die Hölle auf
130 Seiten
Beschreibung
Im Herbst 1941 glaubte das Oberkommando der Wehrmacht noch, Leningrad aushungern zu können, aber schon im Frühjahr 1942 mußte es erkennen, daß dies ein verhängnisvoller Fehler gewe en war. Die Stadt kapitulierte nicht. Auch Feldmarschall von Manstein hatte Leningrad nicht erobern können, die Rotarmisten hielten den Eckpfeiler der Nordfront.
Am 27. August 1942 stürmten sowjetische Divisionen gegen den deutschen „Flaschenhals” von Schlüsselburg, also gegen die deutschen Stellungen südlich des Ladoga-Sees. Zwölf Kilometer tief kämpften sich die sowjetischen Divisionen nach Westen vor, und damit war der „Flaschenhals” bis zur Mitte eingeschnürt.
Es gelang der dort verbliebenen 18. Armee unter Generaloberst Georg Lindemann, bis zum 2. Oktober 1942 die sowjetischen Kräfte im Kessel zurückzuwerfen. Aber geschlagen war die Rote Armee hier noch lange nicht.
Am 12. Januar 1943, bei arktischer Kälte und Schneesturm, griff der Oberkommandierende der Wolchow-Front, General Goworow, den ,,Flaschenhals” von Schlüsselburg zum zweiten Mal an. Mittlerweile ist überall im Osten die deutsche Front überdehnt und besteht aus mehr oder minder zusammengekratzten Verbänden. Die Temperaturen sind genauso gnadenlos wie der Gegner. Die Versorgung ist längst zusammengebrochen.
Am 12. Januar 1943, als die Schlacht im „Flaschenhals” von Schlüsselburg ihren absoluten Höhepunkt erreicht, brechen die Kämpfe derart schonungslos aus, daß die Schlachten um den Ladoga-See zunehmend zu den verlustreichsten Kämpfen des Krieges zu werden drohen. Die ersten sowjetischen Einbrüche werden gemeldet. Zunächst können sie abgeriegelt werden. Aber die ungeheuren Massen der russischen Infanterie stürmen unentwegt weiter – und werden zurückgeschlagen. Tausende von Rotarmisten liegen tot auf dem Eis der Newa, vor und in der deutschen Hauptkampflinie.
Am Ende wird es weder Sieger noch Besiegte geben.
Was die Soldaten aller Waffengattungen bei diesen schweren Kämpfen durchgemacht und erlebt haben, ist in dem vorliegenden Band in Kurzgeschichten zusammengefaßt. Ihre Sichtweise auf die Kämpfe ist schonungslos, aber eines haben alle Landser gemein. Sie konnten sich auch in der aussichtslosesten Situation auf ihre Kameraden und Vorgesetzten im „Kampf um die Nordfront” verlassen…
Zusätzliche Informationen
| Gewicht | 80 g |
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