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B. Wagner
Der Krieg im Niemandsland
Pommern, Februar 1945: Reste der 5. Jäger-Division stellen sich in Reetz dem Ansturm der Roten Armee
130 Seiten

Beschreibung
Der Zusammenbruch der mittleren Ostfront im Sommer 1944 gehört zu den schwersten Niederlagen, die das deutsche Heer während des Zweiten Weltkrieges erlitten hat. Die Schlacht in Weißrußland begann am 22. Juni 1944 mit der Offensive weit überlegener russischer Kräfte gegen den zwischen Bobruisk und Witebsk über den Dnjepr nach Osten vorspringenden Frontbogen der Heeresgruppe Mitte; sie endete zwei Wochen später bei Minsk nach der Zerschlagung von 28 deutschen Divisionen und mit dem Verlust von 350.000 Mann. Damit übertraf das Ausmaß der Katastrophe zahlenmäßig Stalingrad um das Doppelte.
In diesen Strudel von Vernichtung und Rückzug der deutschen Wehrmacht wird auch die 5. Jäger-Division hineingezogen. Die 5. Jäger-Division wurde im Juli 1942 aus der 5. Leichten Infanterie-Division gebildet, die bereits an der Ostfront gekämpft hatte. 1943 stand die 5. Jäger-Division in schweren Gefechten um Staraja Russa, Anfang 1944 wurde die Division in den Raum Witebsk verlegt. Im März 1944 nahm die Division im Verband des LVI. Panzer-Korps am Entsatzangriff auf Kowel teil. Es folgten schwere Abwehrkämpfe im Raum um Kowel und im Pripjet-Gebiet.
Der vorliegende Band beginnt mit den Rückzugsbewegungen über Bug und Narew im Sommer 1944. Feldwebel Alexander Wrobel, Protagonist in dieser Ausgabe, wird mit der 5. Jäger-Division (JD) an exponierte Stellen der Front beordert, um neue Widerstandslinien aufzubauen, als Nachhut Rückzüge der Kameraden zu decken und wichtige Knotenpunkte zu verteidigen. Aber die 5. JD ist nicht mehr in der Lage, die ihr gestellten Aufgaben zu erfüllen. Die Rote Armee drückt, zwingt die Landser aus jeder gerade geschaufelten Stellung – Rückzug ist auch für die Männer um Feldwebel Wrobel die einzige Hoffnung, dem unentwegten Trommelfeuer der Russen zu entgehen. Schon Ende Dezember 1944 erreichen die überlebenden 5er Ostenburg in Ostpreußen. Weiter geht es über Plonsk, Rypin, Straßburg nach Neuenburg in Westpreußen. Nirgends kommen die Jäger zur Ruhe, sie werden weitergetrieben nach Falkenburg/Posen und dann nach Reetz/Pommern dirigiert. Schon am 1. März 1945 stößt die Rote Armee an Reetz vorbei Richtung Kolberg; an Widerstand ist da schon nicht mehr zu denken, es gibt fast keine Landser der 5. Jäger-Divisison mehr, die den letzten Sturm auf die Heimat verhindern können, zu sehr hat der Krieg im Niemandsland ihnen zugesetzt und ihre Reihen gelichtet…

Zusätzliche Informationen
| Gewicht | 80 g |
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