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F. Kersten
Panzervorstoß auf Baku
Ostfeldzug 1942/43: Die Heeresgruppe A im Kampf um den Kaukasus und die Ölquellen von Baku
130 Seiten

Beschreibung
Nach dem Scheitern des Vorstoßes auf Moskau im Dezember 1941 plant das Oberkommando des Heeres (OKH) für den Sommer 1942 einen Vorstoß in Richtung Wolga und Kaspisches Meer. Ziele sind das Erreichen des Wolga-Knies und die Sperrung des Stroms für den Transport von Rüstungsgütern sowie die Einnahme der Ölquellen im Vorland des Kaukasus und bei Baku, deren Wegnahme die Treibstoffproduktion der Sowjetunion zum Erliegen bringen würde. Das strategische Ziel soll durch Bildung von zwei Heeresgruppen erreicht werden.
In nicht ganz sechs Wochen erreichen die ersten Panzer bereits die westlichen Ölfelder um Maikop. Das kraftvolle Dröhnen der Panzermotoren liegt über dem weiten Steppenland zwischen Don und Donez. Doch im Angesicht des Gebirges bleibt der Angriff liegen. Der russische Widerstand versteift sich. Um die Gebirgspässe wird heftig gekämpft, hier nützen die Panzerdivisionen wenig. Der Nachschub gerät ins Stocken. In der Zwischenzeit waren an der viele hundert Kilometer langen Flanke am Don neue sowjetische Armeen aufmarschiert. Am 18. November bricht die russische Gegenoffensive los und schließt die deutsche 6. Armee in Stalingrad ein. Nun droht der Heeresgruppe A im Kaukasus die Vernichtung. Ein Wettlauf in Richtung Rostow am Don setzt ein. Es gelingt den deutschen Alarmverbänden, feindliche Vorstöße – hinhaltend kämpfend – immer wieder aufzuhalten. Die deutschen Kaukasusarmeen gewinnen Zeit und ziehen sich auf ihre Ausgangspunkte zurück.
In schnellen Gewaltmärschen und obwohl ständig in Flanke und Rücken bedroht, gelingt es der Truppe, sich durch den Flaschenhals bei Rostow in Sicherheit zu bringen und die Kampfkraft zu erhalten. Im Laufe des Frühjahrs 1943 werden die vorgestoßenen Sowjetarmeen vernichtet, und die Lage im Süden der Ostfront stabilisiert sich.
Diese Ereignisse werden auf den folgenden Seiten ausführlich beschrieben. Der Abteilungskomman-deur Major Watzmann und der ungestüme Tausendsassa Major Papke führen das Panzer-Regiment 6 durch die Kalmückensteppe Richtung Kaukasus. Geschildert werden die Einsätze anhand einer ihrer Panzerbesatzungen, bestehend aus Kommandant Erdmann, Richtschütze Bierbrauer, Fahrer Wiemers, Ladeschütze Jennicke und Funker Hansen, die im Sommer 1942 bis weit in den Süden Rußlands stürmt, bis sich im Herbst das Blatt wendet und der Rückzug 1943 unumgänglich wird. Aber zuvor hatten sie den langen Weg von Ternoskaja über den Sal-Fluß, Preletarskaja, weiter über Gundaroff und Woroschilowsk nach Baku angetreten. Die Panzerbesatzung steht schicksalhaft mit einem Oberfeldwebel der 11. Kompanie des Infanterie-Regiments 78 monatelang Seite an Seite bei den schweren Kämpfen in der Kalmückensteppe.

Zusätzliche Informationen
| Gewicht | 80 g |
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