Originalband – Heft 61

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K. Thormählen

Flammenhölle

Brückenkopf Kirischi: Die Kämpfe der 11. Infanteriedivision  am Wolchow im Frühsommer 1942

64 Seiten

Beschreibung

Trotz unglaublicher Anstrengungen war es der deutschen Wehrmacht zum Jahreswechsel 1941/1942 immer noch nicht gelungen, alle ihre Hauptziele im Kampf gegen die Sowjetunion zu erreichen. Bei ihrem schnellen Vormarsch hatten die Deutschen einen zahlenmäßig weit überlegenen Feind zurückgeworfen und Hundert­tausende Rotarmisten gefangennehmen können. Aber die wich­tigen Städte Moskau und Leningrad befanden sich noch nicht in der Hand der Wehrmacht. Im Dezember 1941 wurde die Situation dann von der Führung neu beurteilt und ein Zurückgehen auf die Winterstellungen angeordnet. Im Januar 1942 folgte dann der großangelegte Gegenangriff der Roten Armee. Eines der Hauptziele war das Befreien der von den Deutschen eingeschlossenen Stadt Leningrad. Ganze drei Armeen gingen auf russischer Seite zum Angriff über. Durch ein verschneites Sumpfgebiet sollten die Rotarmisten vorrücken, die deutsche 18. Armee vernichten und den Belagerungsring um Leningrad sprengen. Schnell konnten die sowjetischen Truppen den Fluß Wolchow überqueren und Geländegewinne erzielen. Doch die Russen hatten nicht mit der Hartnäckigkeit der Deutschen gerechnet. Innerhalb kurzer Zeit konnte eine neue Frontlinie hergestellt werden und der Russe gestoppt werden. Zudem ermöglichten hinzugerufene Kräfte der Heeresgruppe Nord, die Flanken der angreifenden Sowjets zu attackieren.
Von Norden drückte das I. Armeekorps die eine, von Süden her das XXXVIII. Armeekorps die andere Seite des Feindes ein. Die so­wje­tische 2. Stoßarmee wurde im März eingeschlossen. Mit aller Macht versuchten die Eingekesselten zurück zu ihrer Ausgangsposition zu gelangen, während von Osten weitere sowjetische Truppen die deutschen Stellungen angriffen. Die Kämpfe sollten sich noch bis zum Juni ziehen und erforderten von den Soldaten beider ­Seiten ein Umdenken. In den Sümpfen und Wäldern westlich des Wolchows mußte ein regelrechter Buschkrieg geführt werden, für Panzer war das Gelände größtenteils ungeeignet. Für die deutschen Landser begann ein Spiel auf Leben und Tod, denn gelänge es ihnen nicht, den Angriff der Sowjets abzuschlagen und die ein­geschlossene Armee zu vernichten, würden sie ihrerseits selbst in einen Kessel geraten…+

 

Zusätzliche Informationen

Gewicht 150 g
Author: admin