Flieger – Heft 24

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R. Spitz

Balkenkreuz und Barbarossa

Das Kampfgeschwader 55 im Rußlandfeldzug 2941

64 Seiten

 

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Beschreibung

Nach erfolgreichem Abschluß des Krieges im Westen und auf dem Balkan bereitete sich die deutsche Wehrmacht Mitte 1941 auf den Angriff auf die Sowjetunion vor. Dazu zog das Deutsche Reich über ­­3,5 Millionen Soldaten und über 3.000 Panzer an der Grenze zur ­Sowjetunion zusammen. Aufgeteilt wurden die Kräfte in die Heeresgruppen Nord, Mitte und Süd, die jeweils unterschiedliche Ziele hatten. Im Norden galt es, Leningrad an der Grenze zu Finnland einzunehmen. Die Heeresgruppe Mitte hatte den Auftrag, Moskau zu erreichen. Die umfangreichen Kohlegruben und Industrieanlagen im Donezk-Becken der Ukraine sollten von der Heeresgruppe Süd in Besitz genommen werden.

Wie bereits bei den „Blitzkriegen“ in Polen und Frankreich sollten dabei die Heeresverbände am Boden von der deutschen Luftwaffe unterstützt werden. Das Erlangen der Lufthoheit hatte dabei höchste Priorität. Gleichzeitig sollten Nachschubwege und feindliche Truppen am Boden bekämpft werden. Hier prägte sich der Begriff des „Gefechts der verbundenen Waffen“. Dieses Zusammenspiel zwischen Bodentruppen und Flugzeugen hatte schon in den Feldzügen der Jahre 1939 und 1940 den Sieg gesichert. Die deutsche Luftwaffe stellte im beginnenden Rußlandfeldzug im Juni 1941 rund 1.500 Flugzeuge bereit.
Eines der Geschwader, das im Südabschnitt der Front eingesetzt werden sollte, war das Kampfgeschwader 55 „Greif“. Aufgestellt wurde das Geschwader am 1. Mai 1939. Die „Asse der Lüfte“ hatten sich schon beim Kampf gegen Polen, Frankreich und England bewährt. Ausgerüstet war das Geschwader unter anderem mit den Bombern Heinkel He 111 und Junkers Ju 88. Unterstellt war das KG 55 dem V. Fliegerkorps, das zur von Generaloberst Alexander Löhr kommandierten Luftflotte 4 gehörte.
Die folgende Geschichte handelt von der Mannschaft einer Heinkel He 111 H und ihren Einsätzen zu Beginn des Rußlandfeldzuges. Wie für viele Soldaten kam die Verlegung nach Osten überraschend, und bis kurz vor ihrem Einsatz am frühen Morgen des 22. Juni 1941 wußten die Männer nichts von der ihnen bevorstehenden Aufgabe: Der Kampfauftrag für die Flieger des KG 55 lautete, die Flugplätze von Kiew und Lemberg anzugreifen, um danach mit ihren Bomben unterstützend in die Erdkämpfe des deutschen Heeres einzugreifen.

 

Zusätzliche Informationen

Gewicht 150 g
Author: admin