Flieger – Heft 13

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W. Zebrowski

Kampfflieger im Einsatz

Mit dem Schnellkampfgeschwader 10 an der Invasionsfront

 

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Beschreibung

Die militärischen Erfolge der deutschen Wehrmacht in der Anfangsphase des Krieges waren auch der Überlegenheit der deutschen Luftwaffe zu verdanken, die im Erdkampfeinsatz die ei­genen Heeresverbände unterstützte. Die Berichterstattung in den deutschen Medien animierte nicht wenige junge Männer, sich als Pilot zur Luftwaffe zu melden, auch als der Nimbus der Unbesiegbarkeit längst Risse bekommen hatte. Immer häufiger tauchten im Laufe des Krieges feindliche Flieger über Deutschland auf, bombardierten Wohngebiete, Rüstungszentren, Straßen, Brücken und Bahngleise.
1943, als die Kriegswende längst eingeläutet war, ging der ­junge Wolfgang Zebrowski als Offiziersanwärter zur Luftwaffe. Nach gründlicher Ausbildung kam er als Fähnrich zum Schnellkampfgeschwader 10, das Jagdbombereinsätze über der britischen Insel flog. Hiermit sollte auf obersten Befehl Vergeltung für die alliierte Bombenoffensive auf das Reichsgebiet geübt werden. Mit seinen Kameraden griff der Autor britische Wirtschaftszentren in London, die feindlichen Häfen der Kanalküste sowie alliierten Schiffsverkehr an. Bei einem ihrer Einsätze entdeckten die Flieger am 5. Juni 1944 die Invasionsarmada der Westmächte noch in ihren Häfen. Nach der feindlichen Landung in der Normandie flogen die Kampfpiloten Angriffe gegen Schiffsziele, Truppentransporte, Panzeransammlungen und Artilleriestellungen. Mehrmals mußte Zebrowski aus seinem Flugzeug aussteigen oder notlanden. Immer wieder kehrte er zu seinem Einsatzort zurück, startete mit neuen Maschinen und versuchte, den hart kämpfenden Heeresverbänden Entlastung zu bringen. Aber die gegnerische Übermacht schien unüberwindlich zu sein. Immer öfter verlegten die Fliegerhorste ­zurück, bis 1945 das Reichs­gebiet erreicht wurde. Die Schlacht­flieger bombardierten die von US-Truppen unversehrt eingenommene Rheinbrücke bei Remagen, ohne jedoch den feindlichen Vormarsch entscheidend aufhalten zu können. Bei Kriegsende war Zebrowskis Geschwader bis nach Schleswig ausgewichen, als die Kapitulation der Wehrmacht ihren Kampf schließlich beendete.

Zusätzliche Informationen

Gewicht 150 g
Author: admin