Doppelband – Heft 102

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H. Saunders

Die Invasion Rollt

D-Day, Juni 1944: Die alliierte Landung in Nordfrankreich und die deutsche Verteidigung des Atlantikwalls

 

Beschreibung

Eineinhalb Jahre Planung sind im Juni 1944 um. Die Operation „Overlord“ ist waffentechnisch nach 18 Monaten von der amerikanischen Industrie mit allem ausgerüstet worden, was eine Armee für eine Invasion braucht. Die Geheimhaltung kann aufgehoben werden. Im Mai 1944 gibt der amerikanische Oberbefehlshaber Dwight D. Eisenhower bekannt, daß der D-Day, der Tag der Invasion, der 5. Juni ist. Rund 2.800 Schiffe aus den USA, Großbritannien, Kanada, Australien, Neuseeland, Südafrika, Frankreich, Belgien, Polen, Norwegen, Griechenland und den Niederlanden werden sich auf den Weg in die Normandie machen, darunter sechs Schlachtschiffe, schwimmende Festungen wie die 175 Meter lange USS „Texas“, 20 Kreuzer, 68 Zerstörer und Dutzende weitere Kriegsschiffe sowie Hunderte Patrouillen- und Minenräumboote, Fähren und Handelsschiffe. Truppentransporter bringen die alliierten Armeen an die normannische Küste. Mehr als 3.100 Landungsboote laufen auf die in Abschnitte eingeteilte, rund 90 Kilometer lange Küste bei Caen zu. 175.000 amerikanische, britische und kanadische Soldaten stehen für den Sturm auf die „Festung Europa“ bereit.

Die schlechten Wetterverhältnisse lassen die Invasion einen Tag später als geplant anlaufen. Die alliierten Soldaten sollen binnen 24 Stunden alle fünf Strand-Abschnitte erobern, danach mehrere Kilometer tief ins Binnenland vorstoßen und Caen einnehmen, ein erster Brückenkopf wäre etabliert.

Die Wehrmacht hat die Küste zu einem Teil ihres „Atlantikwalls“ gemacht. Die Strände sind verbarrikadiert und vermint. Die Strandaufgänge werden von „Widerstandsnestern“ gesichert: durch Panzergräben und Minen geschützte Verteidigungsanlagen, aus deren gut getarnten Stellungen die Deutschen den ganzen Strand im Blick haben. Oben auf dem Kliff stehen massive Bunker. Grünbraune Tarnnetze überspannen ihre bis zu zwei Meter dicken Stahlbetonwände; in einigen dieser Festungen stehen moderne 88-Millimeter-Panzer­abwehrkanonen, in anderen Beutewaffen aus allen Teilen Europas. Und, was den Alliierten nicht bekannt war: Zwei Monate zuvor hat eine neue Wehrmachteinheit die Stellungen von Omaha Beach übernommen, drei Bataillone der 352. Division. Eine kampfkräftige Truppe. Auch die Panzer-Lehr-Division, die 21. Panzer-Division und die 12. SS-Panzer-Division „Hitlerjugend“ stehen kampfbereit im Westen Frankreichs. Dazu über ganz Frankreich verteilt eine Million Landser.

Die Divisionen sind bei Calais zur Verteidigung aufmarschiert, aber die Alliierten landen zwischen Cherbourg und Caen, 200 Kilometer entfernt…

 

Zusätzliche Informationen

Gewicht 50 g
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