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W. Franken
Generalmajor Franz Griesbach
Mit den Infanterie-Regimentern 391 und 399 an den Brennpunkten zwischen Feodosia und Leningrad
64 Seiten

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Beschreibung
Franz Griesbach wurde am 21. Dezember 1892 in Brück in Kreis Zauch-Belzig in Brandenburg geboren. Zunächst besuchte er die Volksschule in Putlitz im Kreis Westprignitz, später die Mittelschule in Brandenburg an der Havel und von 1907 und 1910 die „Präparanden- Anstalt“ in Genthin. Dort bestand er im Jahr 1913 am Schullehrerseminar die erste Lehrerprüfung. Am 1. April 1914 trat Griesbach als Einjährig-Freiwilliger in die 4. Kompanie des 2. magdeburgischen Infanterie-Regiments „Prinz Louis Ferdinand von Preußen“ Nr. 27 in Halberstadt ein. Mit diesem Regiment zog er am 2. August 1914 ins Feld. Während der Dauer des Ersten Weltkriegs stand an der Westfront im Einsatz.
Als Kommandeur der 2. Kompanie des Infanterie-Regiments (IR) 27 erlebte er das Kriegsende. Zu diesem Zeitpunkt trug er neben beiden Eisernen Kreuzen weitere Tapferkeitsauszeichnungen, darunter das Goldene Verwundetenabzeichen. Am 18. Januar 1919 wurde seine Einheit demobilisiert, und er schied aus dem Heeresdienst aus.
Um sich seine Zukunft zu sichern, legte er seine zweite Lehrerprüfung ab. Franz Griesbach war von 1920 bis 1938 hauptsächlich als Sportlehrer in Großwusterwitz in der Provinz Sachsen tätig.
Bereits im September 1935 stellte sich Griesbach der neuen Wehrmacht als Reserveoffizier zur Verfügung. Er absolvierte mehrere Wehrübungen in seiner Vorkriegsgarnison Halberstadt und wurde nach einer Auswahlprüfung am 1. April 1936 als Leutnant d.R. in das Reserve-Offizier-Korps des IR 12 übernommen. Am 1. März 1938 erfolgte, mit Rangdienstalter (RDA) vom 1. Mai 1937, seine Beförderung zum Oberleutnant d.R. Am 26. August 1939 übernahm Griesbach als Chef die 10./IR 467. Das Regiment war mit der Mobilmachung neu aufgestellt worden. Am 20. Oktober 1940 erfolgte mit RDA vom 1. August 1940 seine Beförderung zum Major. Zwei Monate zuvor war er zum Kommandeur des Infanterie-Ersatz-Bataillons 467 in Blankenburg im Harz ernannt worden, das an der Front aber nicht zum Einsatz kam. Erst am 15. September 1941 wurde Griesbach zur Führerreserve der Heeresgruppe Süd in die Sowjetunion kommandiert, um bereits am 26. September 1941 zum Kommandeur des I. Bataillons des IR 391 der 170. Infanterie-Division (ID) ernannt zu werden. Mit dem IR 391 und später dem IR 399 stand Franz Griesbach jahrelang an den Brennpunkten der russischen Fronten – er lenkte, stürmte, motivierte, übernahm Verantwortung… der Kampfgeist seiner Regimenter war der Garant für erfolgreiche Angriffe auf der Krim, auf Chersones, in Kertsch und Leningrad. Am 6. März 1944 erfolgte die Anerkennung der Leistungen für den Kampfgruppen-Kommandeur Griesbach…

Zusätzliche Informationen
| Gewicht | 56 g |
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