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K. Kollatz
Auchinlecks Offensive „Crusader“
Bir Sciafsciuf 1941: Die britische 4. Panzerbrigade und die 15. Panzer-Division treffen in der Wüste aufeinander
64 Seiten

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Beschreibung
Die afrikanische Wüste war in den Jahren von 1940 bis 1943 Schauplatz eines wechselvollen, dramatischen Ringens, ehe am 12. Mai 1943 von der Funkstelle „Heide-Marie“, auf dem Flugplatz St. Marie in Tunesien, der letzte Funkspruch von General von Arnim zum Oberbefehlshaber Süd, Feldmarschall Kesselring, getastet wurde: „Wir sind eingeschlossen. Alles zum Sprengen bereit. Grüßt die Heimat! Es lebe Deutschland!“
Damit war für die deutschen Landser nach einem 27 Monate dauernden wechselvollen Ringen der Kampf in Afrika zu Ende. Sie hatten sich unter der Führung eines hervorragenden Truppenführers mutig geschlagen. Zweimal hatten die Truppen die Briten weit zurückgeschlagen, zweimal mußten die Feinde in die Gegenoffensive gehen. Oft am Rand einer Niederlage, waren sie immer wieder angetreten, um dann zum Schluß doch noch unterzugehen. Afrika hat in den drei Jahren viele Schlachten auf seinem Boden gesehen, die Schlachten um Tobruk, Alam Halfa oder El Alamein – zu den weniger bekannten Schlachten gehört die „Panzerschlacht von Sidi Rezegh“, die den Hintergrund der nachfolgenden Geschichte bildet. Sidi Rezegh, auf einem kargen, steinigen Bergrücken gelegen, außerhalb von Tobruk, ist auf der Landkarte kaum mehr als ein Punkt.
Aber genau hier setzte die britische Operation „Crusader“ an. Der Plan für die Operation sah vor, daß sich die etwa 120.000 Mann starke 8. Armee in zwei Korps aufteilen sollte. Das 30. Korps, das hauptsächlich aus Panzerverbänden bestand, sollte südlich von Tobruk vorstoßen. Unterdessen sollte das 13. Korps (Infanterie unter Generalleutnant Alfred Godwin-Austen, bestehend aus der 2. neuseeländischen Division und der 4. indischen Division, unterstützt von (Infanterie-)Panzern der 1. Panzerbataillon der Armee) die Grenze überqueren und dann nach Norden vorstoßen, um die deutschen Streitkräfte nahe der Grenze durch Umgehung der Grenzstellungen festzunageln. So weit die Briten – aber die Komponente „Wüstenfuchs“ hatten sie außer acht gelassen. General Erwin Rommel schmiedete seinerseits Pläne, Tobruk anzugreifen und es einzunehmen. Die Parteien mußten zwangsläufig aufeinanderstoßen … und das vor Sidi Rezegh. Doch der Weg dorthin mußte erst freigekämpft werden. Alliierte und deutsche/italienische Streitkräfte trafen im November 1941 in Bir Sciafsciuf aufeinander, neue amerikanische „Honey“-Panzer auf deutsche Panzer III und IV. Major-General John Swayne, Kommandeur der britischen 4. Panzerbrigade, stand in der Panzerschlacht Generalmajor Walter Neumann-Silkow, Kommandeur der 15. Panzer-Division, gegenüber. Beides Männer, die ihre Verbände strategisch zu führen wußten. Aber einer mußte am Ende auf dem Schlachtfeld bleiben…

Zusätzliche Informationen
| Gewicht | 56 g |
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