Marine – Heft 110

 3.95

Becker/Busch

Von der Schippe gesprungen

U-Boot-Krieg 1940 und 1944: U 178 und U 57 in höchster Not während ihrer Feindfahrten auf hoher See

64 Seiten

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Beschreibung

Zwei erfolgreiche Männer – zwei unterschiedliche U-Boote – zwei unterschiedliche Kriegsjahre – zwei verschiedenartige Geschichten. Erzählt wird von den Feindfahrten der U-Boot-Kommandanten Wilhelm Spahr – unter seiner Führung wurde die 3. Feindfahrt auf U 178 von Penang (Malaysia) aus nach Bordeaux in 179 Tagen und zurückgelegten 23.392 sm unternommen –, und Oberleutnant zur See Erich Topp, der mit U 57 auf zwei Feindfahrten im Nordatlantik von Juni bis September 1940 sechs Schiffe mit 36.861 BRT versenken konnte.

Beide U-Boote gerieten während ihrer Unternehmungen in höchste Not, die den Besatzungen alles abverlangte.

Der erste Teil erzählt, wie es Wilhelm Spahr und seiner Besatzung ergangen ist, als sie im November 1943 zur Fahrt vom deutschen U‑Boot-Stützpunkt Penang aus nach Bordeaux aufbrachen. Nach wochenlangen Torturen ohnegleichen, verfolgt von feindlichen Zerstörern und von Fliegern in die Meerestiefe gejagt, waren sie mit U 178 im August 1943 nach 21 Wochen Fahrt, auf der Kapitänleutnant Spahr noch als I. WO mitgefahren ist – bevor er am 25. November das Kommando übernommen hatte –, in Penang angekommen. Hier nahm ein von den japanischen Besatzern zur Verfügung gestellter Stützpunkt sie und ihr lädiertes „Monsun“-Boot auf. Die unter dem Tarnnamen „Monsun“ operierende deutsche U-Boot-Gruppe verwendete Boote der U-Boot-Klasse IX D und das kleinere IX C. Auf der Rückfahrt, mit nur notdürftig hergerichteten Diesel­motoren, stampfte das Boot, wertvolle Rohstoffe für die Rüstungsindustrie an Bord, erneut durch die tropischen Breiten und setzte sich wieder den Gefahren aus, die überall auf See und in der Luft lauerten. Aber auch das nur notdürftig reparierte Boot barg Gefahren, die beinahe zum Verlust geführt hätten…

Ebensowenig wie die Männer auf U 178 hatte die Besatzung von U 57 im Sommer 1940 daran geglaubt, jemals die Heimat wieder­zusehen, als sie nach einer tagelangen Wasserbomben-Jagd durch britische Zerstörer mit einem defekten Boot auf dem Meeresgrund festlag. Erich Topp, seit 5. Juni 1940 Kommandant auf U 57, einem kleinen Einhüllen-U-Boot des Typs II, das ab 1935 gebaut wurden, mußte nach der zweiten Feindfahrt den Verlust seines Bootes verschmerzen und den Tod von sechs Besatzungsmitgliedern.

Was damals auf den beiden Unterseebooten geschah, lesen Sie auf den folgenden Seiten.

Zusätzliche Informationen

Gewicht 56 g
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