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W. Hallock
Wettlauf nach Wallonien
Unternehmen „Wacht am Rhein“ 1944: Die Panzer-Lehr-Division auf dem Vormarsch nach Bastogne
64 Seiten

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Beschreibung
Unter der Deckbezeichnung „Wacht am Rhein“ griffen in den Morgenstunden des 16. Dezember 1944 deutsche Truppen auf einem 130 Kilometer breiten Abschnitt zwischen Aachen und Trier mit drei Armeen die alliierten Kräfte der 12. US- und der britischen 21. Army Group an. Das Ziel: Briten und Amerikaner voneinander zu trennen, die Maas zu überschreiten und den für den alliierten Nachschub wichtigen Hafen Antwerpen einzunehmen.
Obwohl die Wehrmacht angeschlagen war, das stark bewaldete Mittelgebirge der Ardennen für Panzereinsätze ungeeignet erschien und manche Generäle die Pläne, die Alliierten aufhalten zu können, als unrealistisch erachtet hatten, erzielte die Wehrmacht in den ersten Tagen bedeutende Geländegewinne, die zum einen dem Überraschungsmoment des Angriffs und zum anderen dem Wetter zuzuschreiben waren. Aber die Kräfte blieben aufgrund von Nachschubmängeln liegen, ostwärts Dinant kam die deutsche Offensive zum Stehen. Bastogne, eine strategisch wichtige Stadt in der Region, wurde zum Brennpunkt der Kämpfe. Am 21. Dezember wurde die Stadt von gepanzerten Wehrmachtverbänden eingeschlossen, und ihre Verteidiger, die 101. und die 82. US-Luftlandedivision und andere Truppen, waren von Nachschub und Verstärkung abgeschnitten.
First Lieutenant Mike Spangler, Kommandeur der C-Kompanie im 327. Regiment der 101. Luftlandedivision, gehörte mit seinen Fallschirmspringern zu den Männern, die Bastogne verteidigen sollten. Sein Regiment war noch, bevor die Panzer-Lehr-Division (PLD) den Einkreisungsring schließen konnte, in der Stadt angekommen. Oberleutnant Ernst Tillmann (Tilly), Kompaniechef in der Panzer-Lehr-Division, hatte im Vormarsch hartnäckigen Widerstand niedergekämpft und erreichte kurz darauf mit seinen drei Zügen Bastogne. In dem vorliegenden Band wird der Wettlauf zwischen den beiden Kommandeuren in die wallonische Stadt beschrieben. Die Panzer-Besatzung von Feldwebel Eberhardt Busse, genannt Pat, – Schorsch „Pulle“ Szimek, Kalle Müller, Hannes Beißbart und Bubi Sonntag – einer der Züge Tillys, wird Richtung Nordosten, mit Ziel Bastogne und Houffalize, in Marsch gesetzt. Doch nicht nur sie sind Richtung Brüssel unterwegs, die Amerikaner erwartet noch eine weitere Überraschung: SS‑Männer, als US-Soldaten getarnt, sollen im Hinterland Verwirrung stiften. Ob das gelingt, erfährt der Leser auf den nächsten Seiten…

Zusätzliche Informationen
| Gewicht | 56 g |
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