Doppelband – Heft 85

 4.95

C. Laar
Die Stunde des Kommandeurs

Sommeroffensive 1942: Die 17. Armee stößt mit der Einnahme von Rostow das Tor zum Kaukasus auf

130 Seiten

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Beschreibung

Nach dem Scheitern eines Blitzkrieges in Rußland, was die Wehr­macht im Winter 1941 arg in Bedrängnis brachte, hoffte Hitler, den Kampf im Osten mit dem Sommerfeldzug 1942 zu entscheiden. Er­obert werden sollten Stalingrad, die Krim, das Donezbecken und vor allem der Kaukasus und die dahinter liegenden Ölfelder um Maikop, Groznyj und Baku. Das Unternehmen „Edelweiß“ – der Vorstoß in den Kaukasus – gehörte 1942 zu den Planungen von Adolf Hitler, die er im „Fall Blau“ zusammengefaßt hatte. Ziel war nach einer strategischen Änderung der gleichzeitige Vormarsch der deutschen Truppen der Heeresgruppen A und B sowohl in Rich­tung Kaukasus (Unternehmen „Edelweiß“) als auch in Richtung Stalingrad (Unternehmen „Fischreiher“).
Die Änderungen der ursprünglichen Planung sollten später kata­strophale Folgen haben: Im Juli 1942 wurde die Heeresgruppe Süd infolge der Erweiterung des Operationsbereiches in die Heeres­gruppen A und B aufgeteilt. Die Heeresgruppe A – unter dem Be­fehl von Generalfeldmarschall Wilhelm List, mit der 1. Panzer­armee (von Kleist) und der 17. Armee (Ruoff) – soll den Kaukasus sowie die Ölfelder und die Heeresgruppe B – die von der 6. Armee gebildet wird – Stalingrad erobern.
Am 25. Juli wurde der allgemeine Vorstoß in den Kaukasus ein­geleitet. Aber die Heeresgruppe Süd wurde durch diese Teilung noch weiter geschwächt. Obwohl durch sowjetische Rückzugs­bewegungen gewaltige Raumgewinne erzielt werden können, er­geben sich durch die riesigen Entfernungen Nachschubprobleme an Treibstoff, Munition, Verpflegung, eigentlich an allem, was eine Armee braucht, um erfolgreich zu sein.
Und hier schlägt „die Stunde des Kommandeurs“. Als „alter Hase“ ist er mit den Problemen eines solchen Vormarsches vertraut. Seine Männer können sich auf ihn verlassen, er ist dort, wo es brennt, ob an der Hauptkampflinie oder im Bunker bei den Neuzugängen, die sich erst in der Kriegshölle zurechtfinden müssen.
Mit seinen Offizieren Oberstleutnant Immermann, Major Barella, Hauptmann Vincenz und Ordonnanzoffizier Goll kämpft Kom­mandeur Degenhardt nicht nur gegen immer wieder stürmende Russen, sondern auch gegen die menschlichen Unzulänglichkeiten in der Truppe. Selbst schwer erkrankt, weiß niemand, wie lange es der Kommandeur schafft, seine Männer zu führen…

Zusätzliche Informationen

Gewicht 80 g
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